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Einer der 3 Eröffnungsgründe. Der Schuldner ist zahlungsunfähig, wenn er nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen. Das ist in der Regel dann anzunehmen, wenn der Schuldner seine Zahlungen eingestellt hat (s. § 17 Abs. 2 InsO), im Übrigen, wenn er nicht wenigstens 90 % seiner fälligen Verbindlichkeiten in 3 Wochen und 100 % innerhalb eines überschaubaren Zeitraums (3-6 Monate) erfüllen kann.

Weiterführende Informationen im Tax- & Law-Blog:

Der Zinsdeckungsgrad ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Dem EBIT oder dem Cashflow werden die Zinsaufwendungen entgegengesetzt. Durch die Kennzahl können Aussagen zur Schuldentragfähigkeit des Schuldners getroffen werden. Somit kann eine Risikobeurteilung durchgeführt werden.

Zinsswaps gehören zu den Derivaten. Es handelt sich dabei um eine vertragliche Vereinbarung zwischen dem Kunden und der Bank. Eine solche vertragliche Vereinbarung wird z.B. abgeschlossen, um sich gegen die Gefahr aus eventuell steigenden Zinsen aus einer variablen Finanzierung zu schützen.

Durch das Swap-Geschäft erhält man eine Festzinsvereinbarung und damit Kalkulationssicherheit. Bleiben die Zinsen auf einem niedrigeren Niveau, zahlt das Unternehmen mehr. Es muss jedoch in diesem Fall den übersteigenden Zinsbetrag als zu zahlende Versicherungsprämie sehen.

Im umgekehrten Fall und bei steigenden Zinsen über die Festzinsvereinbarung hinweg profitiert das Unternehmen und zahlt weniger Zinsen. Den übersteigenden Part muss der Vertragspartner übernehmen.

In den meisten Fällen ist das Ziel im Rahmen der Unternehmensbewertung die Berechnung des Eigenkapitals zu Marktwerten. Im Rahmen der Wertermittlung werden dafür die gewichteten Kapitalkosten (WACC) unter Berücksichtigung des Eigen- und Fremdkapitalanteils gebraucht. Für die Ermittlung der Kapitalkosten benötigt man den zukünftigen Wert des Eigenkapitals jedoch im Vorfeld. Mathematisch lässt sich dieses Problem nur durch Iteration lösen.

Für die Lösung des Problems wird in der Praxis oftmals auf die Zielkapitalstruktur zurückgegriffen. Es wird prognostiziert, welches betriebsnotwendige Kapitel (Capital Employed) benötigt wird und welche Kapitalstruktur (Eigen-/Fremdkapital) vorliegen soll bzw. auch realisiert werden kann. Durch diese Herangehensweise wird das Zirkularitätsproblem umgangen.

 

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