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Durch die Anwendung eines Sale-and-Lease-Back Geschäfts können im Unternehmen u.U. erhebliche Liquiditätsreserven gehoben werden, z.B. durch den Verkauf von Immobilien und Maschinen und die darauffolgende Anmietung.

So kann das Unternehmen Liquidität aus der eigenen Substanz schöpfen. Je nach Unternehmenssituation kann ein Sale-and-Lease-Back Geschäft von Vorteil sein. Es muss jedoch auf jeden Fall die individuelle Unternehmenssituation berücksichtigt werden, um eine abschließende Beurteilung vornehmen zu können.

Das Sanierungsgutachten baut in der Praxis in vielen Fällen auf einer Fortbestehensprognose auf. Ziel des Sanierungsgutachtens ist die Erlangung einer nachhaltigen branchenüblichen Renditefähigkeit.

Der Standard der Wirtschaftsprüfer IDW S 6 gibt ein Raster eines Sanierungsgutachtens vor. Kernbestandteile eines Sanierungsgutachtens sind: Beschreibung von Auftragsgegenstand und -umfang, Darstellung der bisherigen Unternehmensentwicklung, Analyse der aktuellen Unternehmenslage, Analyse des Krisenstadiums und der Krisenursachen, Darstellung des Leitbildes des sanierten Unternehmens, Maßnahmen zur Bewältigung der Krise und die Verdichtung der Ergebnisse in einer integrierten Unternehmensplanung.

Weiterführende Informationen im Tax- & Law-Blog:

Zum Abschluss des Insolvenzverfahrens reicht der Insolvenzverwalter einen Schlussbericht zur Insolvenzakte. In diesem Schlusbericht soll noch einmal kurz auf die Ursachen der Insolvenz eingegangen werden. Schwerpunkte des Schlussberichts sind jedoch die Tätigkeiten im Insolvenzverfahren. Eine Betriebsfortführung bzw. eine Betriebseinstellung und ihre Folgen sind darzulegen. Das Ergebnis der Verwertung der Insolvenzmasse ist darzustellen. Auf wesentliche Verwertungshandlungen, wie beispielsweise eine übertragende Sanierung ist hierbei näher einzugehen. Die Abwicklung der laufenden Verträge ist ebenso aufzuführen wie die Rechtstreitigkeiten, die auf Massekosten geführt wurden. In Insolvenzverfahren über das Vermögen natürlicher Personen ist schließlich auf das Vorliegen möglicher Versagungsgründe einzugehen. Anhand des Schlussberichts wird das Insolvenzgericht und die Gläubiger in die Lage versetzt, die Tätigkeit des Insolvenzverwalters nachzuvollziehen und zu kontrollieren.

Die Schlussrechnung beinhaltet sämliche Einahmen und Ausgaben welche während des Insolvenzverfahrens getätigt wurden. Bestandteil dieser Rechnungslegung sind die jeweiligen Einnahmen- und Ausgabebelege nebst dazugehöriger Bankauszüge. Die Schlussrechnung ermöglicht dem Insolvenzgericht und den Insolvenzgläubigern, sämtliche Geschäftsvorfälle nachzuvollziehen. Wesentlich oder komplizierte Geschäftsvorfälle sind im Schlussbericht näher zu erläutern. Der Rechtspfleger prüft zunächst die Schlussrechnung. Mit seinem Prüfungsvermerk haben die Gläubiger die Möglichkeit, die Schlussrechnung zu prüfen.

Soweit von Seiten des Insolvenzgerichts keine Fragen mehr bestehen, terminiert das Insolvenzgericht einen Schlusstermin. Dieser kann bei kleineren Insolvenzverfahren auch im schriftlichen Verfahren stattfinden. Im Schlusstermin berichtet der Insolvenzverwalter nochmals abschließend über das Insolvenzverfahren.

Nach dem Schlusstermin bewilligt das Insolvenzgericht die Schlussverteilung nach dem eingereichten Verteilungsverzeichnis, soweit keine Einwendungen hiergegen erhoben werden. Die gesetzlich vorgesehene Verteilungsreihenfolge sieht wie folgt aus:

Rang Art der Forderung Bemerkung
1 Verfahrenskosten Verfahrenskosten sind die entstandenen Gerichtskosten sowie die Gebühren der Insolvenzverwaltung
2 Masseverbindlichkeit Masseverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten, die der Insolvenzverwalter nach Verfahrenseröffnung begründet hat. Solche Verbindlichkeiten sind vorweg, also vor den Insolvenzverbindlichkeiten, aber nach den Verfahrenskosten, zu befriedigen. Inhaber von Masseverbindlichkeiten können also nicht „nur" auf die Quote verwiesen werden.
3 Insolvenzforderungen oder Insolvenzverbindlichkeiten (§ 38 InsO) Insolvenzverbindlichkeiten sind solche Verbindlichkeiten, die zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens schon bestanden haben. Das sind die Forderungen derjenigen Gläubiger, die zur Zeit der Eröffnung einen begründeten Vermögensanspruch gegen den Insolvenzschuldner haben – egal, ob es sich dabei um einen zivilrechtlichen Anspruch oder um einen öffentlich-rechtlichen Anspruch (z.B. Steuerbescheide) handelt.
4 Nachrangige Insolvenzforderungen Die nachrangigen Insolvenzforderungen werden in folgender Rangfolge, bei gleichem Rang nach dem Verhältnis ihrer Beträge, berichtigt:

 

  1. die seit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens laufenden Zinsen und Säumniszuschläge auf Forderungen der Insolvenzgläubiger;
  2. die Kosten, die den einzelnen Insolvenzgläubigern durch ihre Teilnahme am Verfahren erwachsen;
  3. Geldstrafen, Geldbußen, Ordnungsgelder und Zwangsgelder sowie solche Nebenfolgen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit, die zu einer Geldzahlung verpflichten;
  4. Forderungen auf eine unentgeltliche Leistung des Schuldners;
  5. Forderungen auf Rückgewähr eines Gesellschafterdarlehens oder Forderungen aus Rechtshandlungen, die einem solchen Darlehen wirtschaftlich entsprechen.

Schuldscheindarlehen sind mittel- bis langfristige Großdarlehen, die ein Unternehmer bei großen Kapitalsammelstellen aufnimmt und über die ein sog. Schuldschein ausgestellt wird. Dieser Schuldschein ist kein verbrieftes Darlehen, keine Schuldverschreibung und kein börsenfähiges Wertpapier, sondern dient ausschließlich als Urkunde zur Beweissicherung, mit der der Schuldner das Bestehen der Schuld bestätigt. Besondere Bedeutung kommt dem Schuldscheindarlehen im industriellen Bereich zu.

Wenn der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zulässig ist, muss das Gericht alle Maßnahmen treffen, die erforderlich erscheinen, um bis zur Entscheidung über den Antrag eine für die Gläubiger nachteilige Veränderung der Vermögenslage des Schuldners zu verhüten (s. § 21 Abs. 1 Satz 1 InsO). Dazu kann das Gericht insbesondere einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen.

Wird in diesem Zusammenhang dem Schuldner ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt, so handelt es sich um einen so genannten starken Insolvenzverwalter. Auf ihn geht dann die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen des Schuldners über ( s. § 21 Abs. 1 Satz 1 InsO).

Bestellt das Gericht dagegen einen vorläufigen Insolvenzverwalter, ohne dass dem Schuldner ein allgemeines Verfügungsverbot auferlegt wird, so muss das Gericht die konkreten Pflichten des so genannten schwachen Insolvenzverwalters bestimmen.

Die Sicherheitenbewertung bei Kreditinstituten ist eine Kontrollmaßnahme, um das Kreditrisiko zu bewerten. Sicherheiten müssen regelmäßig bewertet werden. Durch dieses Ergebnis lässt sich überprüfen, ob für einen Kredit zusätzliche Sicherheiten hereingenommen oder überschüssige Sicherheiten an den Kreditnehmer zurückgegeben werden können.

In der Praxis werden im Rahmen von Unternehmensbewertungsprojekten äußerst selten die positiven Auswirkungen von Synergieeffekten berücksichtigt. Obwohl dies unter Umständen von Bedeutung sein könnte. Die Vorteilhaftigkeit von Synergien in Zahlen auszudrücken ist jedoch nicht einfach. Deshalb wird oftmals vom Stand-alone-Ansatz ausgegangen.

Die positive Berücksichtigung im Unternehmenswert kann dann eventuell durch Kaufpreiszuschläge erfolgen. Diskussionen über den Zuschlag sind schon des Öfteren zu beobachten gewesen und die Bedenken gegenüber der tatsächlichen Realisierbarkeit von positiven Synergien wird daraus ersichtlich.

Die Bezeichnung stiller Gesellschafter rührt daher, dass diese Person am Handelsgeschäft eines anderen zwar beteiligt ist, jedoch nach außen nicht als Gesellschafter in Erscheinung tritt. Der stille Gesellschafter leistet meist eine Geldeinlage zu Finanzierungszwecken in das Unternehmen und erhält im Gegenzug eine Beteiligung am Unternehmensgewinn.

Die Stundungsvereinbarung ist ein Vertrag zwischen Gläubiger und Schuldner über eine Genehmigung einer außerordentlichen Zahlungspause.

Bei dem Stuttgarter Verfahren handelte es sich um eine Methode zur Schätzung des gemeinen Werts von Anteilen an nicht börsennotierten Kapitalgesellschaften im Rahmen der deutschen Vermögens-, Erbschaft- und Schenkungssteuer. Es handelt sich um ein Mischverfahren das den Unternehmenswert aus der Vermögenssubstanz und dem Ertrag ableitet.

 

Beim subjektiven Wert wird ein Unternehmen oder ein Vermögensgegenstand (asset) unter Berücksichtigung der Vorstellungen der beteiligten Partei ermittelt. Dabei dürfen insbesondere Synergien oder bestehende Verhältnisse der Partei berücksichtigt werden. Insbesondere die Grenzpreisberechnung spielt dabei ein große Rolle (für welchen Preis lohnt sich der Erwerb des Unternehmens A für mich gerade noch?).

 

Entspricht dem Geldwert, der aufgewendet werden müsste, um das zu bewertende Unternehmen in gleicher Art und Weise zu errichten. Der Wert entspricht der Addition aller Vermögensgegenstände – bewertet zu Tageswerten. Durch Abzug des zu berücksichtigenden Fremdkapitals gelangt man zum Reinvermögen.

 

Ermittlung des Basiszinssatzes – Schätzung der Zinsstrukturkurve für hypothetische Zerobonds (Methode der Deutschen Bundesbank). Durch die bereitgestellten Informationen auf der Seite der Deutschen Bundesbank lässt sich die Zinsstrukturkurve anhand der aktuell verfügbaren Daten bestimmen.

Die SWOT-Analyse bezieht sich auf unternehmensinterne und unternehmensexterne Analysebereiche. Dabei erfolgt eine Begutachtung der Stärken (Strenghts), der Schwächen (Weaknesses), der Chancen (Opportunities) und der Risiken (Threats). Durch den Einsatz der SWOT-Analyse kann eine gezielte und aussagekräftige Unternehmensanalyse durchgeführt werden.

Siehe hierzu auch:

 

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