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Die L-Bank ist die Staatsbank von Baden-Württemberg. Sie bietet Förderprogramme für Unternehmen, Wohnungsbau, Familien und Kommunen an. Ihren Sitz hat sie in Karlsruhe.

Einschätzung eines Staates in Rating-Kategorien. Das Länderrating wird von speziellen Anbietern erstellt. Die Rating-Bewertung hat – wie beim Branchenrating und beim Credit-Rating oder Dept-Rating – große Auswirkungen darauf, zu welchen Konditionen die bewerteten Staaten am Finanzmarkt Finanzierungen erhalten können, was wiederum enorme finanzwirtschaftliche Auswirkungen haben kann.

Ein Beispiel hierfür sind die Herabstufung der Rating-Bewertung von Mitgliedsländern des Euro-Rettungsschirms und die Folgen, die sich hieraus ergeben.

Unter Leasing versteht man die mittel- bis langfristige Überlassung von Anlagengegenständen gegen Zahlung eines Nutzungsentgeltes. Der benötigte Anlagengegenstand wird also nicht gekauft, sondern gemietet. Man unterscheidet 2 Leasingarten:

Operate-Leasing: Hierbei handelt es sich um normale Mietverträge, kurzfristig vom Leasingnehmer kündbar. Kündigt der Leasingnehmer bereits nach kurzer Zeit, reichen die bezahlten Leasingraten nicht aus, um die Anschaffungs- und Finanzierungskosten beim Leasinggeber zu decken. In diesem Zusammenhang spricht man von Teilamortisierungsverträgen. Das Investitionsrisiko liegt allein beim Leasinggeber.

Financial-Leasing: Hier gibt es eine feste Grundmietzeit, in der nicht gekündigt werden kann. Die vereinbarten Leasingraten reichen aus, um Anschaffungskosten, Finanzierungskosten und Verwaltungskosten zu decken. In diesem Fall spricht man von Vollamortisierungsverträgen. Das Investitionsrisiko liegt voll beim Leasingnehmer.

Von der Notenbank festgelegter Zinssatz für Geld der Zentralbank. Dessen Höhe hat Auswirkungen auf das allgemeine Zinsniveau am Geld- und Kapitalmarkt.

Hebelwirkung im Finanzierungsbereich. Ein positiver Leverage-Effekt liegt vor, wenn die Gesamtkapitalrentabilität über den Zinssätzen im Fremdfinanzierungsbereich liegt. Dies bedeutet, dass durch die weitere Aufnahme von Fremdkapital ein höherer Gewinn erwirtschaftet werden kann. Eine Gefahr besteht in Zeiten, in denen die Gesamtkapitalrentabilität unter den Fremdkapitalzinsen liegt, da sich dann der positive Leverage-Effekt ins Negative dreht.

 

Siehe Leverage-Effekt im Glossar Unternehmensbewertung

Ein kurzfristiger Kredit, den der Lieferant seinen Kunden durch die Einräumung eines Zahlungsziels von z.B. 30-90 Tagen für die Bezahlung seiner Lieferung einräumt.

Liquidationswert ist derjenige Wert, der nach Abzug aller Liquidationskosten bei der Zerschlagung des Unternehmens erzielt wird. Der Wert entspricht also der Summe der Einzelveräußerungswerte abzüglich der Einzelveräußerungskosten (einschließlich Steuern).

 

Die Liquidität 1. Grades gibt das Verhältnis von flüssigen Mitteln zu kurzfristigen Verbindlichkeiten wieder. Sie analysiert stichtagsbezogen, inwieweit ein Unternehmen seine kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen allein aus liquiden Mitteln erfüllen kann.

Beträgt die Deckung 100 %, werden die kurzfristigen Verbindlichkeiten schon durch die vorhandenen liquiden Mittel gedeckt. Die Kennzahl muss jedoch nicht bei 100 Prozent liegen, da den kurzfristigen Verbindlichkeiten auch weitere Positionen des Umlaufvermögens entgegengesetzt werden können, um ein positives Bild zu erreichen.

Die Liquidität 2. Grades gibt das Verhältnis von flüssigen Mitteln zzgl. den kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten wieder. Diese Kennzahl sollte über 100 % liegen, da damit eine relativ sichere Einstufung einhergeht. Jedoch bleibt zu beachten, dass es sich auch bei der Liquidität 2. Grades lediglich um eine Stichtagsbetrachtung handelt. Somit bleibt auch hier der Unsicherheitsfaktor bestehen.

Die Liquidität 3. Grades gibt das Verhältnis von flüssigen Mitteln zzgl. den kurzfristigen Forderungen zzgl. der Vorratspositionen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten wieder. Diese Kennzahl sollte wie die Liquidität 2. Grades über 100 % bzw. noch höher liegen. Jedoch bleibt zu beachten, dass es sich auch bei der Liquidität 3. Grades lediglich um eine Stichtagsbetrachtung handelt. Somit bleibt auch hier der Unsicherheitsfaktor bestehen.

Der tatsächliche Verlust, der dem Kreditgeber beim Ausfall eines Kreditnehmers entsteht. Der Loss Given Default unterscheidet sich vom Exposure at Default dadurch, dass beim Loss Given Default z.B. noch der Wert von Kreditsicherheiten berücksichtigt wird.

 

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