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Für die Finanzierung des Anlage- und Umlaufvermögens benötigt das Unternehmen Kapital. Der Kapitalbedarf ist in der Finanzplanung ein wichtiger Faktor. Neben der Erstfinanzierung in Gründungsjahren ergibt sich auch aus der weiteren Geschäftstätigkeit oftmals ein weiterer Kapitalbedarf, z.B. um zukunftsweisende Investitionen in Maschinen, Unternehmenskäufe, Geschäftsbauten durchführen zu können oder um Veränderungen im Bereich des Zahlungsverhaltens der Kunden und bei den Lieferanten auffangen zu können. Dies sind neben vielen weiteren Möglichkeiten einige wenige Beispiele.

Das Unternehmen muss durch eine aussagekräftige Liquiditätsplanung ableiten, welchen Kapitalbedarf das Unternehmen zukünftig hat. Bei Anzeichen nach einem Bedarf muss man frühzeitig reagieren bzw. aktiv werden, um die Kapitalzufuhr rechtzeitig gewährleisten zu können.

Als Kapitaldienst bezeichnet man die Belastung eines Kreditnehmers aus einem aufgenommenen Kredit. Er setzt sich zusammen aus der Tilgungsleistung und den anfallenden Zinsen.Zuführung von Eigenkapital, wobei die Mittel von außen in das Unternehmen einfließen. Dabei kann die Erweiterung sowohl durch die bisherigen Eigentümer als auch durch neue Investoren erfolgen. Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung ist sie ein wichtiger Bestandteil. Durch die Erweiterung der Eigenkapitalbasis ergibt sich eine bessere Eigenkapitalquote und daraus resultierend normalerweise auch ein positiver Effekte auf das Rating.

Abbildung der Mittelherkunft und der Mittelverwendung der liquiden Mittel. Der Zahlungsstrom setzt sich dabei aus 3 Stufen des Cashflows zusammen: aus dem Cashflow der operativen Tätigkeit, aus dem Cashflow der Investitionstätigkeit und aus dem Cashflow der Finanzierungstätigkeit.

Wie bereits beim Cashflow genannt, gibt es dabei die Ermittlung nach der direkten oder indirekten Methode. Dabei kann sie sowohl in der Vergangenheitsanalyse zum Einsatz kommen als auch bei Planungsrechnungen. Sie bildet durch ihren Aufbau und die dadurch erreichte Übersichtlichkeit eine gute Informationsbasis.

Der Wert eines Vermögenswerts ergibt sich aus der Summe der Barwerte der künftig erzielbaren Cashflows zum Bewertungsstichtag (Discounted Cash Flow), die aus der Nutzung des immateriellen Vermögenswerts während der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer und ggf. aus dem Abgang generiert werden. Als zentrale Aufgabe der Bewertung ergeben sich somit die Prognose der bewertungsrelevanten Cashflows sowie die Ableitung des Risikos des betreffenden immateriellen Vermögenswerts widerspiegelnden Kapitalisierungszinssatzes/Kapitalkostensatzes, vgl. IDW S 5 Rz. 23.

 

Von KMU spricht man, wenn diese weniger als 250 Arbeitskräfte und einen Vorjahresumsatz i. H. v. max. 50 Mio. € oder eine Vorjahresbilanzsumme i.H.v. max. 43 Mio. € aufweisen und die nicht zu 25 % oder mehr des Kapitals oder der Stimmanteile im Besitz eines oder mehrerer Unternehmen gemeinsam stehen, die die KMU-Definition nicht erfüllen. Alle 3 Kriterien müssen gleichzeitig erfüllt sein. Die Definitionen zu KMU sind im Amtsblatt der EU veröffentlicht.

 

Im Rahmen der Bewertung von kleinen und mittelständischen Unternehmen müssen gegenüber der Bewertung von großen Unternehmen weitere Faktoren berücksichtigt werden. Oftmals herrscht bei kleineren Unternehmen eine größere Abhängigkeit von einigen wenigen Lieferanten und/oder Kunden.

Des Weiteren ist ihr Produktprogramm häufig nicht in der Form ausgebreitet, wie dies bei größeren Unternehmen der Fall ist. Durch das dadurch erhöhte Risiko wird bei KMUs in der Regel ein Wertabschlag im Rahmen der Unternehmensbewertung berücksichtigt.

In einer Unternehmenskrise ist sowohl die richtige interne wie auch externe Kommunikation von wesentlicher Bedeutung. Die frühzeitige Kommunikation baut Vertrauen auf, das für den Erfolg des Sanierungsvorhabens benötigt wird.

Instrument der kurzfristigen Fremdfinanzierung. Gestattet ein Kreditinstitut einem Unternehmen die Verfügung über ein Konto auch dann ein, wenn das Guthaben zur Regulierung der Verbindlichkeiten nicht ausreicht, so entsteht bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs ein Kredit. Dieser Kredit wird bis zu einer bestimmten Höhe eingeräumt, d.h. das Unternehmen kann sein Konto bis zu einem bestimmten Betrag überziehen. Durch die Abwicklung des Zahlungsverkehrs des Unternehmens entsteht so immer ein wechselseitige Schuld- und Guthabenverhältnis (Kontokorrent).

Das Bewertungsobjekt wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Letztlich werden die Opportunitätskosten einer Anschaffung oder Herstellung ermittelt und als Wert angesetzt.

 

Unter einem KPI versteht man ein Indikator, der bezogen auf das Unternehmen den künftigen Erfolg anzeigt. Der KPI ist der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) und der Bilanz (Jahresabschluss) insoweit überlegen, als er Zukunftsbezug hat.

Beispiel: Wenn in einem Friseursalon die Erträge in der BWA schwinden, ist es möglicherweise schon zu spät. Ursache wird aller Voraussicht nach die Kundenunzufriedenheit der letzten 3-6 Monate gewesen sein. Daher ist ein maßgeblicher KPI die Kundenzufriedenheit.

Die Überlassung von Geldmitteln unter bestimmten Konditionen, u.a. Verzinsung, Zeitpunkt der Rückzahlung und Sicherheiten etc. Man unterscheidet nach Laufzeit kurzfristige (weniger als 12 Monate), mittelfristige (bis zu 4 Jahren) und langfristige (mehr als 4 Jahre) Kredite.

Betrag, bis zu dessen Höhe ein Kredit von Unternehmen oder Privatpersonen in Anspruch genommen werden kann.

Eine durch das Kreditwesengesetz (KWG) festgelegte Zusammenfassung von einzelnen Kreditnehmern mit rechtlicher und/oder wirtschaftlicher Beziehung zueinander. Diese Zusammenfassung wird durchgeführt, da dadurch das gesamte kumulierte Kreditrisiko für das Kreditinstitut sichtbar wird.

Demzufolge soll der Gefahr entgegengewirkt werden, dass wenn einer dieser Kreditnehmer in Zahlungsschwierigkeiten geraten sollte, auch die anderen Kreditnehmer durch die rechtlichen und/oder wirtschaftlichen Beziehungen in Schwierigkeiten geraten könnten und das Institut dadurch gleich mehreren Kreditrisiken gegenüberstehen würde.

Als Kreditsicherheit bezeichnet man Sachen und Rechte, die den Kreditgeber gegen das Ausfallrisiko aus einer Kreditgewährung absichern sollen. Damit versucht der Kreditgeber, das Risiko bei der Kreditvergabe möglichst gering zu halten. Man unterscheidet zwischen Personal- und Sachsicherheiten.

Kreditwesengesetz (KWG). Hauptzweck des Kreditwesengesetzes ist die Sicherung und die Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Kreditwirtschaft. Zudem sollen die Gläubiger vor dem Verlust ihrer Einlagen bei einem Kreditinstitut geschützt werden.

 

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