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Damnum, Disagio oder Abgeld. Differenz zwischen der Höhe der ausgezahlten Darlehenssumme und der Höhe der Darlehensschuld. Wird in der Regel als Prozentsatz für den Abschlag, als Auszahlungsbetrag oder als Auszahlungskurs angegeben.

Rechtsgeschäft, bei dem ein Kredit- oder Darlehensgeber einem Kredit- oder Darlehensnehmer eine bestimmte Geldsumme zur Verfügung stellt. Der Darlehensnehmer verpflichtet sich, den erhaltenen Betrag zu einem bestimmten Termin oder mehreren Terminen zuzüglich Zinsen zurückzuzahlen.

Vertragliche Vereinbarung: Tausch von Forderungen gegenüber einem schwächelnden Schuldner in eine Beteiligung. Aus dem Blickwinkel des Schuldners wird eine Verbindlichkeit in Eigenkapital getauscht. Der unter Druck geratene Schuldner verbessert durch einen Debt-Equity-Swap zum einen sein Bilanzbild, und sorgt zum anderen für eine bessere Liquiditätssituation, da die Belastung für Zins- und Tilgungsleistungen sinken. Die Investoren gehen ein Risiko ein, da sich die Unternehmen oftmals in einer schwierigen Situation befinden und es durchaus zu einem Totalverlust kommen kann. Auf der anderen Seite ergeben sich bei einem erfolgreichen Turn-Around auch große Chancen.

Als Delkredere bezeichnet man die Garantie für die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners. Der Delkrederegeber übernimmt gegenüber dem Gläubiger für den Fall der Zahlungsfähigkeit des Schuldners die Haftung.

Im Rahmen der Unternehmensbewertung wird der gesamte Zukunftserfolg einer Gesellschaft bewertet. Demgegenüber deckt die operative Unternehmensplanung regelmäßig nur eine Detailplanungsphase ab, die nicht mehrere Jahrzehnte bzw. unendlich in die Zukunft reicht. Aus diesem Grund wird im Rahmen der Unternehmensbewertung ein Zwei- oder Mehrphasenmodell gewählt.

In der Detailplanungsphase (1. und gegebenenfalls 2. Phase), in der die Zukunftszahlungsströme greifbar sind, wird detailliert geplant. Am Ende dieser Phase muss das Unternehmen in einem stabilen eingeschwungenen Zustand sein. Daran kann sich dann eine Rentenphase anschließen, in der davon ausgegangen wird, dass sich die Ertragssituation bzw. die Cashflows nicht mehr ändern. Allenfalls eine Korrektur um das prognostizierte Wachstum in der Rentenphase wird noch berücksichtigt.

Anders als das Ertragswertverfahren wird beim Discounted-Cashflow-Verfahren der Cashflow abgezinst und daraus der Unternehmenswert abgeleitet. Es handelt sich beim Discounted-Cashflow-Verfahren um das weltweit gebräuchlichste Verfahren. Die Summe der Barwerte der künftigen Cashflows zuzüglich des nicht betriebsnotwendigen Vermögens bildet den Unternehmensgesamtwert.

Das Discounted-Cashflow-Verfahren unterteilt sich in 3 verschiedene Modelle: das Bruttoverfahren (Entity Ansatz), das Nettoverfahren (Equity Ansatz) und den Adjusted Present Value (APV) Ansatz.

Weiterführende Informationen im Tax- & Law-Blog:

Festgelegter bzw. berechneter Faktor, durch den zukünftige Einnahmen bzw. Ausgaben abgezinst werden. Es handelt sich um eine Größe der Zinseszinsrechnung. Beispielsweise wird dadurch berücksichtigt, dass der Euro, der heute erwirtschaftet wird, zum Bewertungsstichtag einen höheren Wert hat, als der Euro, der in ein, zwei, drei...Jahren verdient wird.

 

Einer der 3 Eröffnungsgründe. Aber nur dann, wenn der Schuldner den Antrag stellt. Die Zahlungsunfähigkeit droht, wenn der Schuldner voraussichtlich nicht in der Lage sein wird, die bestehenden Zahlungspflichten im Zeitpunkt der Fälligkeit zu erfüllen (s. § 18 Abs. 2 InsO). Der Prognosezeitraum beläuft sich dabei auf 12 – 24 Monate.

Weiterführende Informationen im Tax- & Law-Blog:

Unter einer Due Diligence versteht man die gründliche und detaillierte Beschaffung, Prüfung und Bewertung von Daten/Informationen eines Übernahmekandidaten. Man möchte sich als Interessent ein möglichst genaues Bild über die Situation beim Zielobjekt (Unternehmen) machen. Z. B. auch, um den im Raum stehenden Verkaufspreis rechtfertigen bzw. anzweifeln zu können.

Eine oberflächliche Begutachtung reicht dafür nicht aus. In die Analyse fließen unter anderem die gesellschaftsrechtlichen Gegebenheiten, die steuerlichen Rahmenbedingungen, die Analyse der Unternehmensergebnisse usw. ein.

Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Assetmangement. Die DVFA hat eine Kommission eingerichtet, die Standards zur Beurteilung der Qualität von Ratingverfahren entwickelt hat, die DVFA-Rating-Standards.

 

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