Kanzlei Nickert //images.kanzleinickert.de/nickert-logo-fb.jpg KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte und Steuerberater, Offenburg, kompetent in Rechts-, Steuerberatung, Finanz-, Lohnbuchhaltung, spezialisiert auf Branchen Bau, Handel und Industrie. info@kanzlei-nickert.de
Rammersweierstraße 120 77654 Offenburg

kanzlei nickert logo

Glossar Autoren

nico-test nian-test kuma-test lifr-test

Titel nach Text durchsuchen

Filter löschen

nach Anfangsbuchstaben filtern

AlleABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Hierunter fällt die Abbildung der Wertminderung von Vermögensgegenständen des Anlage- und des Umlaufvermögens. Berücksichtigt werden dabei nicht nur die planmäßigen Abschreibungen von abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, sondern auch sonstige Wertminderungen und außerplanmäßige Abschreibungen bei den Gegenständen des Umlauf- aber auch des Anlagevermögens.

Die Ursachen für den Abschreibungsbedarf können dabei von der technischen, der wirtschaftlichen oder der rechtlichen Seite kommen. Zu beachten sind auch die unterschiedlichen Vorgehensweisen bzw. zu berücksichtigende Vorgaben. So ergeben sich teilweise Unterschiede zwischen der handelsrechtlichen und der steuerrechtlichen Rechnungslegung.

Während der Abwicklungsphase setzt der Insolvenzverwalter die Beschlüsse der Gläubigerversammlung um, verwertet das vorhandene Vermögen und bereinigt die Insolvenztabelle. Je nach Verfahrensgröße und den konkreten Umständen kann diese Phase einen Zeitraum von einem halben Jahr bis hin zu mehreren Jahren in Anspruch nehmen. Die Verfahrensdauer hängt insbesondere davon ab, ob

  • Immobilienvermögen vorhanden ist,
  • Debitorenforderungen streitig eingezogen werden müsen,
  • Sonderaktiva und Insolvenzanfechtungen auf gerichtlichem Wege verfolgt werden müssen,
  • Mehrere Jahre steuerlich aufgearbeitet werden müssen oder
  • Gläubiger Feststellungsklage gegen das Bestreiten der angemeldeten Forderung einlegen.

Der Insolvenzverwalter ist verpflichtet, in einem regelmäßigen Turnus von 6 Monaten einen Zwischenbericht über die weiteren Entwicklungen zur Insolvenzankte zu reichen. Als besonderen Service für die Gläubiger, stellen wir diese Berichte im geschützten Bereich zum Download bereit.

Auch als APV-Modell oder APV-Verfahren bekannt. Die freien Cashflows werden zunächst unter der Annahme der vollständigen Eigenfinanzierung mit der Renditeerwartung der Eigenkapitalgeber abgezinst (diskontiert).

Im Anschluss daran werden die Auswirkungen der Fremdfinanzierungen berücksichtigt. Durch Abzug des Marktwerts des Fremdkapitals ergibt sich der Marktwert des Eigenkapitals. Gegenüber dem DCF-Verfahren handelt es sich hierbei um eine andere Rechentechnik

Aufgeld: Preisaufschlag auf den Nennwert eines Wertpapiers oder Kredits. Wird z.B. eine Aktie zu einem Wert ausgegeben, der über dem Nennwert liegt, wird der Wert um den der Ausgabekurs den Nennwert übersteigt, als Agio bezeichnet. Das Agio ist in die Kapitalrücklage einzustellen.

Im Kreditwesen versteht man unter dem Begriff Akzessorietät die Abhängigkeit einer Sicherheit von der zu sichernden Forderung. Damit erlischt mit der Erledigung der Forderung (Rückführung) auch die verbundene Sicherheit.

Betrachtung des finanziellen Mittelrückflusses nach einer durchgeführten Investition. Die Amortisation ist dann erreicht, wenn die über den Zeitraum zurückgeflossenen Erträge den Investitionsbetrag in Summe übersteigen. Der Zeitraum bis zur Erreichung des Überhangs wird als Amortisationsdauer bezeichnet.

Die Beurteilung/Analyse der Anlagendeckung erfolgt im Rahmen der Bilanzanalyse. Dabei gilt, dass das langfristig zur Verfügung stehende Kapital (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) das Anlagevermögen übersteigen sollte. Ist dies nicht der Fall, sind im Unternehmen Anlagevermögensgegenstände teilweise kurzfristig finanziert. Dadurch ist die Fristenkongruenz nicht eingehalten und es besteht gegenüber einem positiven Verhältnis eine höhere Risikoeinschätzung.

Die Anlagenintensität ist eine Kennzahl, die das Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen (= Bilanzsumme) wiedergibt. Somit gibt sie Auskunft über den Vermögensaufbau. Im Rahmen der Bilanzanalyse geht sie als ein Bestandteil in die Auswertungen mit ein, wenn sie für das zu analysierende Unternehmen mit Berücksichtigung der Branche von wesentlicher Bedeutung ist.

Zu berücksichtigen ist, dass die Kennzahl Anlagenintensität bei Unternehmen mit einem hohen Leasinganteil nicht so aussagekräftig ist bzw. beim Vergleich mit anderen Unternehmen aus der gleichen Branche Vorsicht geboten ist.

Das Anlagevermögen (AV) steht dem Unternehmen langfristig zur Verfügung. Hierunter fallen Vermögensgegenstände wie Grundstücke, Gebäude, Maschinen, Fuhrpark, Software etc. Es beinhaltet somit sowohl materielle (z.B. Maschinen) wie auch immaterielle Vermögensgegenstände (z.B. Software).

Abnutzbare Wirtschaftsgüter unterliegen i.d.R. Wertminderungen und somit planmäßigen Abschreibungen. Nicht abnutzbare Wirtschaftsgüter unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung.

Bei beiden Gruppen können jedoch gewisse Umstände zu einem außerordentlichen Abschreibungsbedarf führen. Bei Wegfall dieser Umstände kann allerdings auch eine Wertaufholung erforderlich werden. Dabei sind dann die Anschaffungskosten bzw. die fortgeführten Anschaffungskosten mit Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibung als Wertobergrenze zu berücksichtigen. Zur Finanzierung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Punkt Goldene Bilanzregel

Bezeichnet die Differenz zwischen der Rendite, die mit Anleihen mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit erwirtschaftet werden kann und der Rendite, die mit Anleihen mit niedriger Ausfallwahrscheinlichkeit erwirtschaftet werden kann.

Der jährliche Kapitaldienst aus Zins und Tilgung bleibt beim Annuitätendarlehen gleich. Während der Laufzeit sinkt jedoch der Zinsanteil ab und der Tilgungsanteil steigt an. Das Unternehmen kann während der gesamten Laufzeit mit konstanten Liquiditätsbelastungen planen.

Endet die Zinsbindungsfrist eines Darlehens und wird diese erneuert, so spricht man von einer Anschlussfinanzierung. Oft wird auch der Begriff Prolongation verwendet.

Informationssystem zur Verwaltung von Anlagegütern. Welche Anlagegüter sind vorhanden, wo ist ihr Standort, wie sind sie buchhalterisch erfasst, etc. Dadurch besteht eine bessere Informationsbasis für die Steuerung und Überwachung.

Nach erfolgter Verteilung der Insolvenzmasse hebt das Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren auf. Bei Gesellschaften, insbesondere bei Insolvenzverfahren über das Vermögen einer GmbH oder einer GmbH & Co. KG ist das Insolvenzverfahren beendet. Lediglich bei Insolvenzverfahren über das Vermögen natürlicher Personen schließt sich die Wohlverhaltensperiode an.

Hierbei bezieht das Unternehmen finanzielle Mittel aus externen Quellen. Dies kann sowohl Fremdkapital als auch Eigenkapital sein. Zur Außenfinanzierung in Form von Fremdkapital zählt z.B. die Kreditfinanzierung und in Form von Eigenkapital die Beteiligungsfinanzierung.

Wahrscheinlichkeit, dass eine (Darlehens-)Forderung innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausfällt.

Im Rahmen der Unternehmensbewertung werden für Anteilseigner künftig entziehbare Mittel bewertet. Es können aber nur solche Mittel entzogen werden, die gesellschaftsrechtlich und betriebswirtschaftlich entziehbar sind.

Daher muss eine Ausschüttungshypothese aufgestellt bzw. überprüft werden, in der festgelegt ist, welche Teile des Ergebnisses ausgeschüttet werden. Dafür muss insbesondere überprüft werden, ob eine Ausschüttung rechtlich zulässig ist oder z. B. gegen Kapitalerhaltungsvorschriften verstößt.

Ferner muss überprüft werden, ob überhaupt genügend liquide Mittel für eine Ausschüttung vorhanden sind und wenn nein, wie diese z. B. über Darlehensaufnahmen generiert werden können.

 

Die von uns verwendeten Cookies sollen sicherstellen, dass Sie unsere Website optimal genießen können.
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Nutzung dieser Cookies einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz