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Darunter versteht man wertstiftende Sachverhalte oder Eigenschaften, die mangels physischer Substanz nicht körperlich greifbar sind. Heutzutage ist anerkannt, dass immaterielles Vermögen höhere Renditen aufzeigt als körperliches Vermögen. Damit gehen aber auch höhere Risiken und Besonderheiten bei der Bewertung einher. Für das deutsche Recht haben die Wirtschaftsprüfer im IDW S 5 einen Standard zur Bewertung gesetzt.

S. hierzu auch: Whitepaper: Aktivierung von immateriellen Vermögensgegenständen zur Erhöhung der Eigenkapitalquote

Niederstwerttest im Bereich des Anlagevermögens (Geschäfts- oder Firmenwert). Dabei wird der Buchwert eines Vermögenswertes dem Betrag gegenübergestellt, der mit ihm noch erzielt werden könnte. Wenn der Buchwert größer ist, liegt eine Wertminderung vor.

Die Innenfinanzierung wird im Unternehmen durch die Einbehaltung von Gewinnen (Thesaurierung) erreicht. Es handelt sich somit um die Bereitstellung von Kapital aus dem Unternehmen heraus.

Ziel der Insolvenzanfechtung ist es, solche Rechtshandlungen mitsamt ihren Rechtswirkungen rückgängig (ex tunc) zu machen, die den Bestand der künftigen Insolvenzmasse verringert haben und deshalb die Insolvenzgläubiger benachteiligen. Rechtsfolge der Anfechtung ist, dass der Gegenstand zur Insolvenzmasse zurückgewährt werden muss (s. § 143 Abs. 1 Satz 1 InsO).

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Das Insolvenzverfahren wird nur auf Antrag eröffnet (s. § 13 Abs. 1 Satz InsO). Seit dem 1.7.2007 muss der Insolvenzantrag schriftlich gestellt werden. Berechtigt, den Antrag zu stellen, sind die Gläubiger („Fremdantrag“) und der Schuldner („Eigenantrag“).

Stellt der Gläubiger den Antrag, so muss er ein rechtliches Interesse an der Eröffnung des Verfahrens haben und außerdem seine Forderung sowie den Eröffnungsgrund glaubhaft machen (s. § 14 Abs. 1 InsO). Für die Art und Weise der Glaubhaftmachung gilt § 294 ZPO.

Nach § 15 a InsO haben die Mitglieder des Vertretungsorgans oder die Abwickler bei Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung ohne schuldhaftes Zögern, spätestens aber 3 Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, einen Insolvenzantrag zu stellen.

Die gleiche Pflicht besteht für Personengesellschaften, soweit keine natürliche Person Vollhafter ist, also insbesondere für die GmbH & Co. KG. Verletzt das Vertretungsorgan diese Pflicht, so macht sich diese nach § 64 GmbHG zivilrechtlich haftbar. Ebenso stellt die vorsätzliche aber auch nur fahrlässige Verletzung dieser Pflicht einen Straftatbestand dar (§ 15 a Abs. 4, 5 InsO).

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Voraussetzung für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist, dass ein Eröffnungsgrund vorliegt (s. § 16 InsO). Ein beantragtes Insolvenzverfahren kann und muss eröffnet werden, wenn (bloß) die Kosten des gesamten Verfahrens gedeckt sind. Zu diesen Kosten zählen die Gerichtskosten für das Verfahren, die Vergütungen und Auslagen des vorläufigen Insolvenzverwalters, des Insolvenzverwalters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses (s. § 26 Abs. 1 Satz 1 InsO i.V.m. § 54 InsO).

Können diese Kosten nicht gedeckt werden, so weist das Gericht den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mangels Masse ab. Mit der Insolvenzeröffnung geht die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter über. Vollmachten und Aufträge wie z. B. der Steuerberatervertrag erlöschen automatisch (s. § 155 ff InsO).

Rechtsfolge des Eröffnungsbeschlusses ist die Beschlagnahme der Insolvenzmasse: Dazu gehört das gesamte (weltweite) Vermögen, das dem Schuldner bzw. dem Schuldnerunternehmen zum Zeitpunkt der Verfahrenseröffnung gehört und das er während des Verfahrens erlangt (s. § 35 InsO). Dazu gehören dann z. B. auch Lottogewinne und Erbschaften.

In einem Insolvenzplan können die Befriedigung der absonderungsberechtigten Gläubiger und der Insolvenzgläubiger, die Verwertung der Insolvenzmasse und deren Verteilung an die Beteiligten sowie die Haftung des Schuldners abweichend von den Vorschriften der Insolvenzordnung geregelt werden. Insbesondere kann mit einem Insolvenzplan eine Vollsanierung erfolgen, indem ein Teilerlass der Verbindlichkeiten vereinbart wird.

Allerdings müssen die Gläubiger dem Insolvenzplan zustimmen. Weitere Voraussetzung ist, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wurde und sämtliche Masseverbindlichkeiten bedient werden (s. § 35 insO).

Insolvenzverbindlichkeiten sind solche Verbindlichkeiten, die zum Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens schon bestanden haben. Das sind die Forderungen derjenigen Gläubiger, die zur Zeit der Eröffnung einen begründeten Vermögensanspruch gegen den Insolvenzschuldner haben – egal, ob es sich dabei um einen zivilrechtlichen Anspruch oder um einen öffentlich-rechtlichen Anspruch (z. B. Steuerbescheide) handelt.

Die Insolvenzgläubiger sind für ihre Rechtsverfolgung auf die Teilnahme am Insolvenzverfahren beschränkt (s. § 87 ff. InsO): Sie werden also nur mit der Quote an dem durch die Verwertung des Schuldnervermögens erzielten Erlös beteiligt.

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Mit Hilfe einer Investitionsrechnung lassen sich die möglichen finanziellen Wirkungen einer geplanten Investition berechnen und dadurch Entscheidungsempfehlungen ableiten. Durch die erzielbare Vergleichbarkeit werden die Investitionsrechnungen sehr häufig im Vorfeld einer Investitionsentscheidung berücksichtigt.

Als mögliche Verfahren kommen dabei z.B. die Kostenvergleichsrechnung, die Gewinnvergleichsrechnung, die Rentabilitätsvergleichsrechnung, die Amortisationsrechnung, die Kapitalwertmethode, die Endwertmethode, die Methode des internen Zinsfußes und die Annuitätenmethode in Betracht.

Dabei ist es in der Regel sinnvoll, 2-3 Verfahren gleichzeitig einzusetzen, da die Verfahren die Vorteilhaftigkeit von Investitionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten und man durch eine breite Streuung zu einem aussagekräftigeren Ergebnis gelangt.

Initial Public Offering (IPO) ist das erstmalige Angebot der Aktien eines Unternehmens auf dem organisierten Kapitalmarkt (Börse). Ziel dabei ist es, sich Eigenkapital von einem breiten Investorenkreis zu sichern.

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