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Der gemeine Wert wird durch den Preis bestimmt, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsgutes bei einer Veräußerung zu erzielen wäre. Dabei sind alle Umstände, die den Preis beeinflussen, zu berücksichtigen. Ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse sind nicht zu berücksichtigen, § 9 Abs. 2 BewG.

 

Hierbei handelt es sich um ein rein schuldrechtliches Kapitalüberlassungsverhältnis. Genussrechte stellen gewinnabhängige Gläubigerrechte dar. Der Inhaber dieser Rechte hat jedoch keine Gesellschafterrechte. Es gibt keine Beschränkungen auf bestimmte Gesellschaftsformen. Da die inhaltliche Ausgestaltung der Genussrechte nicht gesetzlich geregelt ist, kann es daher als eigenkapitalnahes oder fremdkapitalnahes Mezzanine-Instrument ausgestaltet werden.Vertragliche Vereinbarung: Tausch von Forderungen gegenüber einem schwächelnden Schuldner in eine Beteiligung. Aus dem Blickwinkel des Schuldners wird eine Verbindlichkeit in Eigenkapital getauscht. Der unter Druck geratene Schuldner verbessert durch einen Debt-Equity-Swap zum einen sein Bilanzbild, und sorgt zum anderen für eine bessere Liquiditätssituation, da die Belastung für Zins- und Tilgungsleistungen sinken. Die Investoren gehen ein Risiko ein, da sich die Unternehmen oftmals in einer schwierigen Situation befinden und es durchaus zu einem Totalverlust kommen kann. Auf der anderen Seite ergeben sich bei einem erfolgreichen Turn-Around auch große Chancen.

Es wird das Unternehmen im Ganzen bewertet und nicht seine Einzelteile und diese Werte aufaddiert. Zu den Gesamtbewertungsverfahren zählen unter anderem das Ertragswertverfahren, das DCF-Verfahren etc.

 

Die Gesamtkapitalrentabilität gibt das Verhältnis von Gewinn und Fremdkapitalzinsen zum Gesamtkapital an. Es zeigt, wie man mit dem im Unternehmen eingesetzten Kapital gewirtschaftet hat. Durch die Berücksichtigung von Eigen- und Fremdkapital ist die Kennzahl sehr aussagekräftig, da sie wiedergibt, wie erfolgreich das Unternehmen mit dem komplett eingesetzten Kapital gewirtschaftet hat.

Ein Geschäftsmodell beschreibt das Grundprinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Letztlich geht es um die modellhafte Darstellung des Geschäfts mit dem Ziel, die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolgs zu erklären. Gelegentlich wird auch der Begriff Unternehmensvision verwandt. 

Aus dem Geschäftsmodell wird die Unternehmensstrategie abgeleitet, mit welcher das Geschäftsmodell umgesetzt wird.

Bei einem Gesellschafterdarlehen stellen die Gesellschafter ihrem Unternehmen ein Darlehen zur Verbesserung der Finanzsituation zur Verfügung. Zu behandeln sind diese Darlehen wie normale Darlehen, d.h. es bedarf eines Darlehensvertrags mit allen erforderlichen Bestandteilen und Konditionen. Dabei sollte aus steuerlicher Sicht darauf geachtet werden, dass die Darlehensvereinbarungen einem Fremdvergleich standhalten würden – und das Ganze tatsächlich dann auch so gelebt wird.

Das Insolvenzgericht kann vor der ersten Gläubigerversammlung einen Gläubigerausschuss einsetzen. In ihm sollen die absonderungsberechtigten Gläubiger, die Insolvenzgläubiger mit den höchsten Forderungen und die Kleingläubiger vertreten sein (s. § 67 Abs. 2 Satz 1 InsO).

Die Aufgabe dieses Ausschusses ist es, den Insolvenzverwalter bei seiner Geschäftsführung zu unterstützen und zu überwachen (s. § 69 Satz 1 InsO). Die Mitglieder des Ausschusses haben einen Anspruch auf Vergütung (s. § 73 Abs. 1 Satz 1 InsO).

Die goldene Bilanzregel fordert die Einhaltung der Fristenkongruenz, d.h. langfristig gebundenes Vermögen sollte langfristig finanziert sein. Kurzfristiges Vermögen (Umlaufvermögen) kann hingegen auch kurzfristig finanziert sein. Deckt das Eigenkapital zzgl. dem langfristigen Fremdkapital das Anlagevermögen, ist die Fristenkongruenz gegeben. Darüber hinaus ist bei einem Überhang auch ein gewisser Anteil des kurzfristig zur Verfügung stehenden Vermögens langfristig finanziert, was positiv bewertet wird.

Eine Grundschuld sichert die Zahlung eines Geldbetrags durch ein Recht an einem Grundstück ab. Sie ist nicht akzessorisch und daher flexibler als die Hypothek. D.h. das Bestehen der Forderung ist nicht Voraussetzung für die Entstehung oder den Fortbestand der Grundschuld.

Nach Eingang des Insolvenzantrags prüft das Insolvenzgericht die Zulässigkeit des Insolvenzantrags. Sofern die Zulässigkeitsvoraussetzungen gegeben sind, prüft das Gericht die Eröffnungsfähigkeit. Eröffnungsfähig ist ein Verfahren ein Insolvenzgrund besteht und die Verfahrenskosten gedeckt sind.

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