Kanzlei Nickert //images.kanzleinickert.de/nickert-logo-fb.jpg KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte und Steuerberater, Offenburg, kompetent in Rechts-, Steuerberatung, Finanz-, Lohnbuchhaltung, spezialisiert auf Branchen Bau, Handel und Industrie. info@kanzlei-nickert.de
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TAX & LAW Blog

In unserem themenbezogenen Tax & Law Blog veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen interessante und verständlich geschriebene Fachbeiträge zu den Themen Betriebswirtschaft, Sanierung & Insolvenz, Riskmanagement, Steuern und Wirtschaftsrecht.

Die Zukunft ist ungewiss. Dementsprechend sollte man auch in der Planung den Grad der Ungewissheit aufzeigen.

Mit der Unternehmensplanung zeigen Sie, was vermutlich passieren wird und bei Berücksichtigung der geplanten Mannahmen, wie Sie diese Prognose für sich und Ihr Unternehmen verbessern.

Bei der Abberufung eines Gesellschafter-Geschäftsführers aus wichtigem Grund muss der wichtige Grund zum Zeitpunkt der Beschlussfassung vorliegen BGH (Urt. V. 4.4.2017 – II ZR 77/16).

Was macht eine (gute) integrierte Unternehmensplanung aus und was muss ein Unternehmer dafür tun?

In einer aktuellen Entscheidung (BGH, 12.1.2017 – IX ZR 130/16) hatte der BGH darüber zu entscheiden, ob die Kündigung eines Darlehens eine Rechtshandlung im Sinne des Anfechtungsrechts sein kann, die die Insolvenzgläubiger (mittelbar) benachteiligt.

Das FG Münster (Beschluss vom 3.4.2017, Az: 7 V 492/17 U) hatte zu entscheiden, ob sich ein Geschäftsführer nach § 69 AO persönlich haftbar macht, wenn bei Anordnung der vorläufigen Eigenverwaltung nach § 270a InsO Steuerrückstände nicht erfüllt werden.

Die zum 5.4.2017 in Kraft getretene Gesetzesänderung verfolgt das Ziel, den Wirtschaftsverkehr von Rechtsunsicherheiten zu entlasten, die von der derzeitigen Praxis der Insolvenzanfechtung ausgehen. Es sei zunehmend beklagt worden, dass das geltende Insolvenzanfechtungsrecht, namentlich die Praxis der Vorsatzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO, den Wirtschaftsverkehr mit unverhältnismäßigen und unkalkulierbaren Risiken belaste.

Stakeholderkrise, Strategiekrise, Produkt- und Absatzkrise, Ertragskrise und schlussendlich die Liquiditätskrise bilden den üblichen Krisenverlauf eines in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Unternehmens ab. Müssen nun Kreditlinien verlängert werden oder benötigt ein Unternehmen gar neue finanzielle Mittel für einen erfolgreichen Turnaround, ist die Erstellung eines Sanierungskonzepts die Voraussetzung zur Begleitung eines Sanierungsprozesses durch die Bank.

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