Kanzlei Nickert //images.kanzleinickert.de/nickert-logo-fb.jpg KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte und Steuerberater, Offenburg, kompetent in Rechts-, Steuerberatung, Finanz-, Lohnbuchhaltung, spezialisiert auf Branchen Bau, Handel und Industrie. info@kanzlei-nickert.de
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TAX & LAW Blog

In unserem themenbezogenen Tax & Law Blog veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen interessante und verständlich geschriebene Fachbeiträge zu den Themen Steuern, Recht, Betriebswirtschaft, Riskmanagement und rund um das Thema Bau.

Sonntag, 01. August 2010

Magazin: Neues vom Bau

Frank Lienhard, RechtsanwaltDas Bauforderungssicherungsgesetz (BauFordSiG) soll nach den Vorstellungen des Gesetzgebers sicherstellen, dass das für einbestimmtes Bauvorhaben zur Verfügung gestellte Baugeld (BG) auch den auf der Baustelletätigen Unternehmen zukommt. Baugeldempfänger(BGE) müssen deshalb das für das Bauprojekt eingegangene BG zweckgebunden verwenden. Beispielsweise dafür, beauftragte Nachunternehmer zu bezahlen. Dadurch soll verhindert werden, dass der BGE das einbezahlte Geld für andere Projekte oder die Verwaltung ausgibt.

 

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Bei der Suche nach der richtigen Rechtsform sollte man unbedingt auch die Auswirkungen auf eine mögliche Sozialversicherungspflicht im Auge behalten.

Rechtsformwahl

Gesellschaft bürgerlichen Rechts(GbR)

Wegen ihrer uneingeschränkten persönlichen Haftung besteht grundsätzlich keine Sozialversicherungspflicht für Gesellschafter einer GbR.

OHG und KG

Für Gesellschafter einer OHG und Komplementäre einer KG besteht wegen der unbeschränktenpersönlichen Haftung keine Pflicht in der Sozialversicherung. Kommanditisten einer KG, die im Betrieb gegen Entgelt beschäftigt werden, sind grundsätzlich versicherungspflichtig. Ob es zu einer Versicherungspflicht kommt, hängt vom Gesellschaftsvertrag ab. Es ist im Einzelnen zu prüfen, ob man Beiträge zur Künstlersozialkasse abführen muss.

Sonntag, 01. August 2010

Magazin: Rechtsformvergleich

Bettina Kriegel, RechtsanwältinSie sind auf der Suche nach der idealen Rechtsform schlechthin? Die gibt es nicht. Welche Rechtsform für Ihr Unternehmen die beste ist, hängt vielmehr ganz davon ab, welche Punkte Ihnen persönlich besonders wichtig oder vielleicht auch völlig unwichtig sind. Möchten Siez. B. der „Alleinentscheider" sein? Wie hoch ist Ihre Risikobereitschaft, wie Ihr Verhältnis zu Formalitäten etc.? Diese und einige weitere Punkte können bei Ihrer Rechtsformwahl eine wichtige Rolle spielen.

Matthias Kühne, RechtsanwaltBei der Wahl der Rechtsform spielen für den Unternehmer gerade auch die potentiellen Haftungsgefahren eine große Rolle. Bei der Wahl der Rechtsform sollte auf den Schutz des persönlichen Vermögens besonderes Augenmerk gelegt werden. Die Haftungsrisiken der handelnden Personen hängen stark von der jeweiligen Rechtsform ab.

Wird ein Unternehmer in der Rechtsform eines Einzelunternehmers tätig, so haftet er grundsätzlich seinen Vertragspartnern unbeschränkt mit seinem gesamten Vermögen. Eine Haftungsbeschränkung kraft Rechtsform ist hier nicht möglich. Soweit keine einzelvertraglichen Vereinbarungen getroffen werden, haftet auch das Privatvermögen für die geschäftlich begründeten Verbindlichkeiten.

Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die als Gewerbeertragsteuer auf die objektive Ertragskraft eines Gewerbebetriebes erhoben wird. Die Gewerbesteuer trägt maßgeblich zur Finanzierung der Gemeinden bei und ist ihre wichtigste originäre Einnahmequelle. Die Gewerbesteuer hat als Steuergegenstand den im Inland geführten Gewerbebetrieb. Unter einem Gewerbebetrieb ist eine Tätigkeit zu verstehen, die:

  • selbständig
  • nachhaltig
  • mit Gewinnerzielungsabsicht unternommen wird
  • eine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt
  • und nicht als Ausübung von Land- und Forstwirtschaft oder einer selbständigen Arbeit anzusehen ist.

Das deutsche Handels- und Gesellschaftsrecht bietet Unternehmern eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die Rechtsform des Unternehmens zu gestalten. Mit der Rechtsform des Unternehmens wird nicht nur festgelegt, wer im Unternehmen welche Handlungs- u d Entscheidungskompetenz besitzt. Von der Rechtsform hängt auch ab, welchen Aufwand Sie für den Jahresabschluss betreiben müssen und welche Steuern zu zahlen sind.

Einzelunternehmer/Personengesellschaften, z.B. OHG und KG

Für den Einzelunternehmer entsteht entsprechend seinem persönlichen Steuersatz Einkommensteuer auf die entstandenen Gewinne. Gesellschafter einer Personengesellschaft erhalten in der Regel entsprechend ihrer Beteiligung am Unternehmen einen Anteil am Gewinn der Gesellschaft. Diese Gewinnanteile sind ausschließlich auf die Person des Gesellschafters bezogen und unterliegen daher der Einkommensteuer, ebenfalls mit dem persönlichen Steuersatz.

Bettina Kriegel, RechtsanwältinCornelius Nickert, Rechtsanwalt & Steuerberater

Bereits im Juli 2010 hat der BVB einen kostenlosen Leitfaden zur Vorbereitung auf Kreditgespräche zur Vorbereitung auf Kreditgespräche herausgegeben.

In dem Leitfaden ist das Bankgespräch vom Kreditantrag über die Vorbereitung bis zur Kreditentscheidung beleuchtet. Insbesondere enthält der Leitfaden wichtige Tipps zu den erforderlichen Unterlagen in Checklistenform, dem Hintergrund des Ratings und zum Verhalten im Bankgespräch (ebenfalls Checkliste). Auch sind in groben Zügen die Analysepunkte für das Rating angesprochen.

Der BVB hat im August 2010 einen weiteren kostenlosen Leitfaden zu Kreditverträgen herausgegeben. Der Leitfaden erläutert gut verständlich, wofür Kredite gegeben werden, die Sichtweise der Bank hierzu, was beim Kreditvertrag geregelt wird, was zu Laufzeiten und Zinsen zu beachten ist, wie Sicherheiten einzusetzen sind und was in Bezug auf Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse und Kündigung zu beachten ist.

PDF DownloadDownload Rechtsanwalt Matthias KühneDie Krise eines Unternehmens stellt den GmbH-Geschäftsführer vor besondere Herausforderungen.

Zwar haftet im Grundsatz nur das Vermögen der Gesellschaft für Verbindlichkeiten, die durch diese begründet sind. Dieser Grundsatz wird jedoch gerade in Krisensituationen durch zahlreiche persönliche Haftungstatbestände des Geschäftsführers durchbrochen.

Diese erhöhten Haftungsgefahren sind gerade im Zusammenspiel mit der grundsätzlichen Haftungsbeschränkung auf das Gesellschaftsvermögen zu beachten.

Der GmbH-Geschäftsführer wird in der Unternehmenskrise verstärkt in die Pflicht genommen. Es soll die Situation verhindert werden, dass der Geschäftsführer vor dem Hintergrund der bestehenden Haftungsabschirmung auf Kosten der Gläubiger spekuliert.

HINWEIS

Falls Sie über den Beitrag hinausgehende Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allerdings weisen wir Sie darauf hin, dass wir diese individuelle Leistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch abrechnen.

Alle Angaben sind sorgfältig geprüft. Durch Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verordnungen sowie Zeitablauf ergeben sich zwangsläufig Änderungen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts keine Haftung übernehmen.

 

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