Kanzlei Nickert //images.kanzleinickert.de/nickert-logo-fb.jpg KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte und Steuerberater, Offenburg, kompetent in Rechts-, Steuerberatung, Finanz-, Lohnbuchhaltung, spezialisiert auf Branchen Bau, Handel und Industrie. info@kanzlei-nickert.de
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TAX & LAW Blog

In unserem themenbezogenen Tax & Law Blog veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen interessante und verständlich geschriebene Fachbeiträge zu den Themen Steuern, Recht, Betriebswirtschaft, Riskmanagement und rund um das Thema Bau.

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Die Ausgangslage ist ähnlich wie beim „Maultaschenfall": ein langjähriger Beschäftigter eines Krankenhauses hat übrig gebliebenes Patientenessen zu sich genommen und wurde ohne vorherige Abmahnung fristlos gekündigt. Das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein hat mit Urteil vom 29.09.2010 (AZ 3 Sa 233/10) die fristlose Kündigung ohne vorherige Abmahnung für ungerechtfertigt erklärt.

TIPP: Eine fristlose Kündigung ohne Abmahnung greift nur in absoluten Ausnahmefällen.

 

[Rechtsanwältin Nadine Jablonski]

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Die KANZLEI NICKERT freut sich, ihr umfassendes Whitepaper zum Thema Rechtformwahl und Rechtsformvergleich zu präsentieren. Eine Gemeinschaftsproduktion von 10 Mitarbeitern der Kanzlei – aus den Abteilungen Steuer, BWL, Recht, Personal und Riskmanagement.

 

Das Whitepaper erhalten Sie über den Download-Link rechts oder nach dem Klick auf "Weiterlesen" auch zur direkten Ansicht.

[Rechtsanwältin Anne Nickert]

Donnerstag, 11. November 2010

Prof. Dr. Malik zur Unternehmensplanung

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Prof. Dr. Malik stellt in seinem malik on management®-Letter aus dem Jahr 1994 das immer junge Thema der Unternehmensplanung (Budgetierung) dar (hier gelangen Sie direkt zum Download). Es gibt wohl keine intensivere Art, sich mit dem Geschäftsmodell und dem Stand sowie der Entwicklung des Unternehmens zu beschäftigen, als mit der Unternehmensplanung. Sie dient der Koordination und der Steuerung von Ressourcen und zeigt künftige Handlungsoptionen und -möglichkeiten auf.

 

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Nach einem jüngst veröffentlichen Urteil des Finanzgerichts Münster (Az. 11 K 800/08, Urteil vom 07.07.2010) muss der Geschäftsführer einer GmbH Vorsoge dafür treffen, dass die GmbH im Fall seiner plötzlichen Verhinderung handlungsfähig bleibt. Nach Auffassung des Gerichts haftet der Geschäftsführer mit seinem Privatvermögen, wenn er bspw. für die Erledigung der Steuerpflichten der Gesellschaft keinen Vertreter bestellt.

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Als „Organschaft" bezeichnet man einen Sachverhalt, bei dem mehrere rechtlich selbständige Unternehmen (z.B. zwei Kapitalgesellschaften) zu einer steuerlichen Einheit zusammengefasst werden. Der Organträger (z.B. GmbH I) und die Organgesellschaft (z.B. GmbH II) bilden zusammen den Organkreis.

Zweck der Organschaft ist es, einen Ausgleich von Verlusten und Gewinnen zwischen den Beteiligten zu ermöglichen. So entsteht erst dann eine ertragssteuerliche Belastung für die Unternehmensgruppe, wenn insgesamt ein positives Ergebnis erzielt wird.

Zur Anerkennung der Organschaft müssen in den einzelnen Steuerbereichen bestimmte Tatbestandvoraussetzungen erfüllt sein. Dies gilt insbesondere für die vertragliche Formulierung einer wirksamen Verlustübernahmeklausel.

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Erbringt ein Handwerker eine Bauleistung an einen anderen Unternehmer, muss Letzterer eine besondere Steuerpflicht erfüllen: 15 % seiner Zahlung erhält nicht der Bauunternehmer, sondern diesen Betrag führt der Auftraggeber als Bauabzugsteuer an das Finanzamt ab.

Diese lästige und bürokratische Vorschrift lässt sich umgehen, wenn der beauftragte Bauunternehmer eine gültige Freistellungsbescheinigung vorlegt. Diesen amtlichen Bescheid erhalten Handwerker oder Bauunternehmer allerdings nur, wenn sie als Steuerzahler gemeldet sind und ihre Abgaben ordentlich melden und pünktlich bezahlen - wenn der Steueranspruch also nicht gefährdet erscheint.

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In einem neuen Urteil (VIII R 33/07 http://www.bundesfinanzhof.de/entscheidungen/entscheidungen-online) zur steuerlichen Behandlung von Erstattungszinsen hat der BFH entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass vom Finanzamt an den Steuerpflichtigen bezahlte Zinsen (Erstattungszinsen) nicht der Einkommensbesteuerung unterliegen, wenn die zugrunde liegende Steuer gem. § 12 Nr. 3 EStG nicht abziehbar ist. Daher sind Erstattungszinsen auf die Einkommensteuer nicht mehr als steuerpflichtige Zinseinnahmen i.S.d. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG zu behandeln. Die Erstattungszinsen zur Körperschaftsteuer stellen keine Betriebseinnahmen mehr dar.

[Rechtsanwalt Frank Lienhard]

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In der Krise der Gesellschaft werden regelmäßig Wege gesucht, um das Eigenkapital zu erweitern. Dabei kann tatsächlich Eigenkapital zugeführt werden, z. B. über eine Kapitalerhöhung. Zum anderen aber können Verträge mit Unternehmen so ausgestaltet werden, dass diese als wirtschaftliches Eigenkapital angesehen werden können, ohne aber den strengen Eigenkapitalbindungen des deutschen Gesellschaftsrechts zu unterliegen. Letztlich ist es eine Frage der Unternehmensfinanzierung, wie Gesellschafterhilfen berücksichtigt werden sollen. In jedem Fall geht es darum, die Unternehmensfinanzierung gesellschaftsrechtlich, steuerrechtlich und betriebswirtschaftlich zu optimieren.

Das Whitepaper erhalten Sie über den Download-Link rechts oder nach dem Klick auf "Weiterlesen" auch zur direkten Ansicht.

[Rechtsanwalt Cornelius Nickert]

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