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TAX & LAW Blog

In unserem themenbezogenen Tax & Law Blog veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen interessante und verständlich geschriebene Fachbeiträge zu den Themen Betriebswirtschaft, Sanierung & Insolvenz, Riskmanagement, Steuern und Wirtschaftsrecht.

Montag, 27. November 2017

Fallbeispiel zur Risikoeinschätzung

Sobald Unternehmen wesentliche Entscheidungen treffen „müssen“, ist es empfehlenswert, eine Unternehmensplanung sowie eine Risikoeinschätzung vorzunehmen. 

Der BFH hat mit Urteil vom 11.7.2017 (Az: IX-R-36/15) die Gesellschafterfinanzierung der Kapitalgesellschaft in Bezug auf das Steuerrecht neu geregelt.

Um die zukünftige Kreditwürdigkeit/Kapitaldienstfähigkeit eines Unternehmens zu prüfen und die Finanzierungshöhe und -kosten zu bestimmen, nutzen Fremdkapitalgeber ein sog. Rating.

Die Unternehmensplanung ist ein entscheidender Faktor für den Unternehmensfortbestand sowie den Unternehmenserfolg. Durch eine strukturierte Planerstellung in Verbindung mit einer aussagekräftigen Prognose können sich Unternehmen auf die zukünftige Entwicklung einstellen und so Chancen nutzen bzw. Risiken umgehen.

Im deutschsprachigen Raum ist das Risikomanagement vorrangig durch die in den 90er-Jahren steigende Anzahl an Unternehmenskrisen und -insolvenzen sowie das dadurch verabschiedete Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) in den Blickpunkt der Unternehmen gerückt. Mittlerweile ist der ökonomische Nutzen Anlass fürs Risikomanagement.

Bei der Unternehmensplanung als zukunftsorientierte Entscheidungshilfe sollte der Hauptfokus auf der Absatzplanung bzw. der Absatzprognose liegen: Die Einschätzung über das Absatzpotenzial ist die Basis für sämtliche Unternehmens- und Planungsfunktionen.

Aufgrund der guten konjunkturellen Lage ist die Insolvenzquote in Deutschland gegenwärtig gering. Daher empfiehlt es sich, die Situation zu nutzen und sich für eine etwaige Verschlechterung der Situation zu wappnen. Ihr Ziel muss es sein, ein krisenresistentes Unternehmen zu formen.

Die Insolvenz des Vertragspartners führt in vielen Fällen zu unliebsamen Überraschungen. Nicht nur, dass Forderungen abgeschrieben werden müssen. In vielen Fällen beanspruchen Insolvenzverwalter über die Insolvenzanfechtung die Rückzahlung bereits vereinnahmter Beträge.

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