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Donnerstag, 19 April 2012 07:22

Neue Betragsgrenze für Zusammenfassende Meldung

Nach § 18a Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) hat jeder Unternehmer bis zum 25. Tag nach Ablauf des Kalendervierteljahrs (Meldezeitraum) die Bemessungsgrundlage für

  • innergemeinschaftliche Warenlieferungen,
  • steuerpflichtige sonstigen Leistungen im Sinne von § 3a Absatz 2 UStG, die im übrigen Gemeinschaftsgebiet ausgeführt worden sind und für die der in einem anderen EU-Mitgliedstaat ansässige Leistungsempfänger die Steuer dort schuldet und
  • Lieferungen im Sinne von § 25b Abs. 2 UStG

dem Bundeszentralamt für Finanzen zu melden. Diese Meldung hat nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck auf elektronischem Wege zu erfolgen.

Neuerung zum 1.1.2012

Seit dem 1.1.2012 ist die Zusammenfassende Meldung monatlich abzugeben, sofern die Summe der Bemessungsgrundlagen für innergemeinschaftliche Warenlieferungen und Lieferungen im Sinne von § 25b Abs. 2 Umsatzsteuergesetz (UStG) im laufenden Kalendervierteljahr oder in einem der 4 vorangegangenen Kalendervierteljahre die Betragsgrenze von 50.000 € überschritten hat (§ 18a Abs. 1 S. 2 und 5 UStG). Die bisherige Betragsgrenze von 100.000 € ist nicht mehr anzuwenden.

TIPP der KANZLEI NICKERT

Erkennt der Unternehmer nachträglich, dass eine von ihm abgegebene Zusammenfassende Meldung unrichtig oder unvollständig ist, so ist er verpflichtet, die ursprüngliche Zusammenfassende Meldung innerhalb von einem Monat zu berichtigen.

Durch die Änderung der Steuerdatenübermittlungsverordnung ist ab dem 1.1.2013 bei der elektronischen Übermittlung der Zusammenfassenden Meldung ein sicheres Verfahren zu verwenden. Die Zusammenfassende Meldungen können dann nur noch über die bereits bestehenden Zugänge des Online-Portals des Bundeszentralamt für Steuern, des Elster-Online-Portals und zukünftig auch über Elster-Formular übermittelt werden.

Autoreninfo

lifr-testFrank Lienhard

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, CVA (Certified Valuation Analyst EACVA)

HINWEIS

Falls Sie über den Beitrag hinausgehende Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allerdings weisen wir Sie darauf hin, dass wir diese individuelle Leistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch abrechnen.

Alle Angaben sind sorgfältig geprüft. Durch Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verordnungen sowie Zeitablauf ergeben sich zwangsläufig Änderungen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts keine Haftung übernehmen.

 

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