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Dienstag, 26 Juli 2016 13:18

Going Concern

Der Going-Concern-Grundsatz (auch Fortführungsprinzip genannt) ist u.a. einer der Bilanzierungsgrundsätze im Handelsgesetzbuch (HGB). Danach wird bei der Bewertung von Bilanzposten von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Allerdings dürfen weder tatsächliche, z. B. Überschuldung, noch rechtliche, z. B. Produktionsgenehmigung wurde (noch) nicht verlängert, Gegebenheiten dieser Annahme entgegenstehen.

Die gesetzlichen Vertreter haben im Rahmen der Abschlusserstellung zu prüfen und sicherzustellen, dass die Unternehmensfortführung mindestens in den kommenden 12 Monaten gegeben ist. Ist dies nicht der Fall, muss eine Überschuldungsprüfung im Rahmen einer Fortbestehensprognose erstellt werden. Ist die Fortführungsprognose negativ, folgt daraus die Insolvenzantragspflicht.
Die Beweislast für die positive Fortführungsprognose liegt bei den gesetzlichen Vertretern.

Weiterführender Blog-Beiträge der KANZLEI NICKERT zum Thema:

NICKERT-Whitepaper: Die Insolvenzgründe
Dauerhafte Änderung des Überschuldungsbegriffs nach der Insolvenzordnung
Fortführungsprognose

Autoreninfo

lifr-testFrank Lienhard

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht, CVA (Certified Valuation Analyst EACVA)

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