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Freitag, 15 Januar 2016 16:40

Geschenke an Kunden

Weihnachten steht vor der Tür. Viele Unternehmen nehmen dies zum Anlass, sich bei ihren Geschäftspartnern zu bedanken. Hierzu werden häufig Geschenke verteilt. Um die Freude darüber nicht zu trüben, sind ein paar Regeln für Schenker und Beschenkten zu beachten.

Präsente an Geschäftspartner sind bis zu einer Höhe von 35 € Betriebsausgabe. Ist das schenkende Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt, versteht sich die Grenze als Nettobetrag. Werden über ein Jahr hinweg mehrere Geschenke an einen Geschäftsfreund verteilt, sind die Aufwendungen zu addieren. Wird die Grenze von 35 € überstiegen, sind die Aufwendungen insgesamt nicht als Betriebsausgabe abziehbar.

Auch der Beschenkte muss beachten, dass er ein Präsent grundsätzlich der Besteuerung zu unterwerfen hat. Damit dem Beschenkten die Freude am Präsent nicht vergeht, kann der Schenker die Besteuerung übernehmen. Dabei wird eine pauschale Steuer von 30 % zzgl. Soli und Kirchensteuer fällig. Von dieser pauschalen Besteuerung sind Geschenke mit einem Wert von bis zu 10 €, sog. Streuartikel, ausgenommen.

Übernimmt der Schenker die pauschale Steuer, kann diese ebenfalls als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Um eine Doppelbesteuerung zu vermeiden, sollte stets ein Hinweis an den Beschenkten gegeben werden, sofern das Geschenk bereits der Besteuerung unterworfen wurde.

Und nun viel Spaß beim Verschenken!

[Joel Muenchenbach]

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