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Dienstag, 24 Juli 2012 07:16

Magazin: Investitionsabzugsbetrag

Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) ist eine den Gewinn mindernde Rücklage, die von Unternehmen für Wirtschaftsgüter gebildet werden kann, die erst in der Zukunft angeschafft werden.

Der IAB ermöglicht einem Unternehmer/Unternehmen die Vorverlagerung von Abschreibungen in ein Wirtschaftsjahr vor der Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsgutes. Damit sinkt im Jahr der Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags die Steuerbelastung. Sie erhöht sich allerdings entsprechend in späteren Jahren. Wirtschaftlich bewirkt der IAB eine Steuerstundung, woraus sich Liquiditätsvorteile ergeben können.

Der IAB kann bis zu 40% der voraussichtlichen Anschaffungskosten/Herstellungskosten eines neuen oder gebrauchten beweglichen Wirtschaftsguts betragen. Der Höchstbetrag für die insgesamt am Bilanzstichtag abgezogenen Beträge ist  200.000 €.

Bei Betrieben, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, darf der Gewinn höchstens 100.000 € betragen, um den IAB in Anspruch zu nehmen. Es muss die Anschaffung eines Wirtschaftsguts in den folgenden 3 Jahren nach Abzug des IABs geplant sein. Das Wirtschaftsgut muss mindestens bis zum Ende des auf die Anschaffung folgenden Wirtschaftsjahrs in einer inländischen Betriebsstätte zu mindestens 90 % ausschließlich betrieblich genutzt werden.

[Jonas Duffner]

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