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Riskmanagement

Im deutschsprachigen Raum ist das Risikomanagement vorrangig durch die in den 90er-Jahren steigende Anzahl an Unternehmenskrisen und -insolvenzen sowie das dadurch verabschiedete Gesetz zur Kontrolle und Transparenz (KonTraG) in den Blickpunkt der Unternehmen gerückt. Mittlerweile ist der ökonomische Nutzen Anlass fürs Risikomanagement.

Aufgrund der guten konjunkturellen Lage ist die Insolvenzquote in Deutschland gegenwärtig gering. Daher empfiehlt es sich, die Situation zu nutzen und sich für eine etwaige Verschlechterung der Situation zu wappnen. Ihr Ziel muss es sein, ein krisenresistentes Unternehmen zu formen.

Der Verzicht auf jegliche Unternehmensplanung ist eine häufige Voraussetzung für die spätere Krise eines Unternehmens – das sagen zumindest 81 % der Insolvenzverwalter, die in der Studie „Ursachen von Insolvenzen“ befragt wurden. Damit ist die fehlende Planung also ganz vorne mit dabei, wenn es um mögliche Krisen- bzw. Insolvenzursachen geht.

Freitag, 21. Juli 2017

Aufbau eines Risikomanagements

Unternehmen sehen sich immer häufiger mit einer unsicheren Zukunft konfrontiert. Für Unternehmen ergeben sich daraus Chancen und Risiken, die zugleich Fluch und Segen sind.

Sowohl bei kleineren und mittleren Unternehmen als auch bei größeren Unternehmen ist die
ISO 9001 eine der meistgenutzten Zertifizierungsnormen für Managementsysteme. Es ist für
Unternehmen schon fast ein „Muss“, die ISO 9001 vorzuweisen. Hinzu kommt ein
zunehmendes Interesse der Unternehmen an einer Risikomanagementfunktion. Durch diese
Funktion gewinnen Unternehmen an Robustheit, um auf einen erfolgreichen
Unternehmensfortbestand zu blicken. Folgerichtig bauen Unternehmen ihr
Risikomanagement auf und aus.

Nach einem aktuellen Beschluss des BGH (Beschluss vom 12.1.2017 – IX ZR 95/16) haftet der Patron einer harten Patronatserklärung gegenüber dem Begünstigten aus der Patronatserklärung auch dann, wenn der Patron die betroffene Gesellschaft zwar mit den erforderlichen Mitteln zur Erfüllung der Verpflichtungen ausgestattet hat, diese Zahlungen aber in der späteren Insolenz durch den Insolvenzverwalter erfolgreich angefochten wurden.

1998 ist das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) in Kraft getreten. Infolgedessen schrieb der Gesetzgeber den Aktiengesellschaften – indirekt allen Kapitalgesellschaften – vor: „Der Vorstand hat geeignete Maßnahmen zu treffen, insbesondere ein Überwachungssystem einzurichten, damit den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen früh erkannt werden“ (§ 91 Abs. 2 AktG).

Die Auslöser eines Insolvenzverfahrens sind vielschichtig. Den meisten Insolvenzverfahren gemein ist die Tatsache, dass die Krise von den Beteiligten oft zu spät und nicht in ihrer vollen Dimension erfasst wird. Ein Gegensteuern erfolgt in den meisten Fällen zu spät.

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Falls Sie über den Beitrag hinausgehende Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allerdings weisen wir Sie darauf hin, dass wir diese individuelle Leistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch abrechnen.

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