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Montag, 31 Januar 2011 09:32

Ablehnung einer schwangeren Arbeitnehmerin: Verstoß gegen das AGG

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Das Bundesarbeitsgericht hatte mit Urteil vom 27.1.2011 (Aktenzeichen 8 AZR 483/09) darüber zu entscheiden, ob die Ablehnung einer schwangeren Bewerberin gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstößt.

Folge eines Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz ist u.a., dass der Betroffene Schadenersatzansprüche geltend machen kann (s. Blog-Beitrag „Arbeitgeber muss Schadenersatz zahlen wegen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)").

Im zu entscheidenden Fall hatte sich die Arbeitnehmerin intern auf eine frei werdende Stelle beworben. Auf ihre Schwangerschaft wurde sie angesprochen. Der Arbeitgeber behauptete hingegen, dass es für die getroffene Entscheidung über die Ablehnung der Bewerberin sachliche Gründe gäbe. Das Bundesarbeitsgericht sah es jedoch so, dass die Bewerberin die geschlechtsspezifische Benachteiligung glaubhaft gemacht habe und nahm damit einen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz an.

TIPP: Auch bei der Absage an einen Bewerber sollten Sie auf die Formulierung achten.

[Rechtsanwältin Nadine Jablonski]

 

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