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Mittwoch, 04 Januar 2012 08:18

So gelingen Neueinstellungen

Für viele Unternehmen ist die Gewinnung neuer Mitarbeiter eine große Herausforderung. Wir haben uns daher im aktuellen Kanzleimagazin in einem Beitrag mit der Stellenanzeige eingehend befasst und im Download-Bereich eine Checkliste hinterlegt „Von der Stellenanzeige bis zur Einstellung“.

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen eine interessante Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorstellen, die zum Thema Neueinstellungen durchgeführt wurde. Diese Studie wurde mit 15.000 Betrieben und Verwaltungen durchgeführt:

Am häufigsten wurde im Jahr 2010 Personal gesucht über die Bundesagentur für Arbeit, Stellenagebote im Internet, in Zeitungen und Zeitschriften sowie über persönliche Kontakte. Weniger bedeutend waren private Arbeitsvermittlungen sowie die Übernahme von Auszubildenden oder Leiharbeitern.

Die Stellen wurden am häufigsten besetzt über persönliche Kontakte, Inserate, Kontakte zur Arbeitsagentur und Stellenangeboten im Interent. Dass die persönlichen Kontakte so wichtig sind, kann auch daran liegen, dass die soft skills, also die persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten, wie z.B. Teamfähigkeit, Belastbarkeit, schwer eingeschätzt werden können.

Die Studie kommt jedoch auch zu dem Ergebnis, dass nicht immer der häufigst gewählte Suchweg zum größten Erfolg führen muss. Ausbaufähig ist die Rekruitierung von Praktikannten und Leiharbeitern.

TIPP der KANZLEI NICKERT:

Damit die Zeit und die Kosten, um den neuen Mitarbieter zu gewinnen, auch gut investiert sind,  sollte eine „Frühfluktuation“ des Mitarbeiters vermieden werden. Hier können verschiedene Instrumente des „Onboardings“ hilfreich sein, z.B.

  • Zeigen Sie schon vor dem Arbeitsbeginn des neuen Mitarbeiters, dass Sie sich auf ihn freuen: Halten Sie Kontakt bis zum tatsächlichen Start des Arbeitsverhältnisse.
  • Geben Sie Ihrem neuen Mitarbeiter das Gefühl, dass er erwartet wurde (z.B. durch einen Blumenstrauß).
  • Ein Einarbeitungsplan und Checklisten bieten Sicherheit und Halt.
  • Stellen Sie dem neuen Mitarbeiter einen Ansprechpartner/Kollegen vor, der fachliche Fragen beantworten kann.
  • Feedbackgespräche zwischen Vorgesetztem und neuem Mitarbeiter sind bereits vor Ablauf der Probzezeit wichtig.


Mehr zum Thema Stellenanzeigen können Sie hier lesen:

Autoreninfo

jana-testNadine Jablonski

Rechtsanwältin und Teamleiterin Personalberatung

HINWEIS

Falls Sie über den Beitrag hinausgehende Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allerdings weisen wir Sie darauf hin, dass wir diese individuelle Leistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch abrechnen.

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