Kanzlei Nickert //images.kanzleinickert.de/nickert-logo-fb.jpg KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte und Steuerberater, Offenburg, kompetent in Rechts-, Steuerberatung, Finanz-, Lohnbuchhaltung, spezialisiert auf Branchen Bau, Handel und Industrie. info@kanzlei-nickert.de
Rammersweierstraße 120 77654 Offenburg

kanzlei nickert logo

Donnerstag, 24 Februar 2011 08:03

Materialeinkauf – Starke Schwankungen im Rohstoffbereich

brse-test

Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise wurden die Preisschwankungen an den Rohstoffmärkten noch extremer. Aufgrund des hohen Materialanteils am Gesamtwert vieler einzelner Produkte, die in der Industrie hergestellt werden, entscheiden die Einkaufspreise oft über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Kauft man „zu teuer" ein, verliert man eventuell einen Großteil der Marge oder man verkauft sogar unter den Gesamtkosten, weil die Konkurrenz billiger anbietet, und fährt somit Verluste ein.

Gründe für die Schwankungen und stetigen Preissteigerungen (im Mehrjahresvergleich) sind zum einen in der gestiegenen weltweiten Nachfrage und zum anderen in der erhöhten Ansicht als Spekulationsobjekte zu sehen. Bei großen Einkaufvolumen wird aufgrund der Schwankungen in der Wirtschaft teilweise auf Absicherungsgeschäfte, z. B. Termingeschäfte, gesetzt.

Doch der Einsatz von solchen Finanzprodukten ist nicht gerade einfach und gerade zu Beginn auch zeitintensiv in der Handhabung. Deshalb ist der Einsatz in der Wirtschaft gerade im Bereich des Mittelstands noch nicht so sehr ausgeprägt.

Das Magazin Impulse hat zu diesem Thema einen Bericht veröffentlicht und geht dabei auch auf praktische Erfahrungen von Unternehmen ein.

Absicherungen werden neben dem Einkaufsbereich auch bei bestehenden Risiken, wie Wechselkursproblematiken, im Verkaufspreis durchgeführt. Bei Durchführung von Absicherungen führen Sie dadurch ein aktives Risikomanagement durch. Dadurch werden Sie in die Lage versetzt, die vorhandenen Risiken aus diesen Bereichen und die dadurch eventuell entstehenden negativen Auswirkungen beherrschbarer zu machen.

TIPPS der KANZLEI NICKERT:

  • Optimieren Sie die Produktion und vermeiden Sie dadurch Materialabfälle.
  • Führen Sie rechtzeitig Preisverhandlungen mit den bestehenden Lieferanten durch.
  • Verhandeln Sie eventuell auch die Rahmenbedingungen neu (Vertragslaufzeit, Kündigungsbedingungen etc.).
  • Informieren Sie sich regelmäßig am Markt über Entwicklungen (Preisentwicklung, Informationen zu neuen Anbietern, Wechselkursentwicklungen etc.).
  • Beschäftigen Sie sich bei langfristiger Vertragslaufzeit und Fertigungszeit immer mit dem Thema Absicherung.
  • Beachten Sie – wie im Lieferantenbereich auch – bei den Verträgen und Rechnungsstellungen mit eigenen Kunden die Risiken. Prüfen Sie Vertragsinhalte kritisch und passen Sie diese eventuell zukünftig an.

Autoreninfo

Sebastian BroßSebastian Broß

Steuerberater, Diplom-Betriebswirt (FH), *CVA (Certified Valuation Analyst), IACVA, Teamleiter BWL

HINWEIS

Falls Sie über den Beitrag hinausgehende Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allerdings weisen wir Sie darauf hin, dass wir diese individuelle Leistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch abrechnen.

Alle Angaben sind sorgfältig geprüft. Durch Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verordnungen sowie Zeitablauf ergeben sich zwangsläufig Änderungen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts keine Haftung übernehmen.

 

Die von uns verwendeten Cookies sollen sicherstellen, dass Sie unsere Website optimal genießen können.
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Nutzung dieser Cookies einverstanden. Weitere Informationen zum Datenschutz