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Mittwoch, 27 Juli 2016 11:00

Personalplanung unter Berücksichtigung von Zukunftstrends

In den letzten Jahren hat sich die Arbeitswelt einem Wandel unterzogen, der auch künftig noch anhalten wird. Diese Veränderung ist nicht nur auf den Megatrend Demografie zurückzuführen, sondern auch auf Ereignisse der technischen oder gesellschaftlichen Entwicklung (z. B. Work-Life Balance).

Damit Unternehmer weiterhin gutes Personal gewinnen und binden können, sollten sie sich mit der zukünftigen Arbeitswelt auseinandersetzen. Denn gutes Personal wird ein wettbewerbsentscheidender Faktor sein.

Flexibilität und Technik

Mit der technischen Entwicklung, der globalen Erreichbarkeit sowie dem Trend zu flachen und vernetzten Hierarchien entwickeln sich Arbeitsmodelle in Form von Projektarbeiten. Arbeitgeber verteilen einzelne Arbeitsaufträge an Gruppen, die sich nur für diese Aufgabe zusammenfinden. Damit geht eine Orientierung an flexiblen Arbeitszeiten und spezialisierten Mitarbeitern einher.

Weitere Veränderungen gibt es durch die Digitalisierung. Technische Entwicklungen, wie Smartphone oder weltweite Internetanbindungen, ermöglichen flexible Arbeitsmodelle. Dadurch sind Mitarbeiter nicht zwingend an feste Arbeitszeiten und orte gebunden. Sie können jederzeit und an jedem Ort arbeiten und somit ihre Arbeit an ihren individuellen Alltag anpassen – eine neue Ära des Heimarbeitsplatzes.

Arbeitsplatzloyalität

Der Fachkräftemangel führt zu einem Wandel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt. Arbeitnehmern fällt es leichter, Jobs zu finden. Zudem sind Mitarbeiter zunehmend interessierter, regelmäßig neue Aufgaben/Erfahrungen zu erleben. Folglich wechseln Arbeitnehmer schneller den Arbeitgeber/Arbeitsbereich – einen lebenslang treuen Mitarbeiter wird es nicht mehr geben.

Arbeitsplatzloyalität und Mitarbeiterbindung sind erfolgskritische Faktoren. Es ist entscheidend, dass das Unternehmen einen „guten Ruf“ als Arbeitgeber genießt, sich an wandelnde Bedingungen anpasst und Mitarbeiterbindungsprogramme initiiert.

Generation Y

Seit einigen Jahren tritt in die Unternehmenswelt eine neue Generation von Arbeitnehmern ein, die Generation Y (Geburtsjahre ca. 1980-1990). Diese Generation verändert bisherige Denk- und Arbeitsweisen. Daher entsteht, wie bei jedem Generationswechsel, bei den vorherigen Generationen Unsicherheit – die es zu minimieren gilt.

Diese sog. Ypsiloner sind oft gut ausgebildet, strebsam und karrierebewusst – jedoch nicht um jeden Preis, weshalb „ältere“ Generationen den Ypsilonern häufig kritisch gegenüberstehen. Für die Generation Y beinhaltet die Karriere keine Aufopferung mehr oder auch nicht mehr den zentralen Lebensmittelpunkt. Für sie steht ein ausgewogenes Verhältnis von Privatem und Beruflichem im Fokus. Allerdings sind Ypsiloner bereit, nach Feierabend Berufliches zu erledigen. Im Umkehrschluss verlangen sie während der Arbeitszeit Freiraum für Privates. Dafür fokussiert sich diese Generation vielmehr auf Ergebnis und Leistungen anstatt auf Anwesenheitszeit.

Allerdings dürfen im Arbeitsmarkt nicht alle Anstrengungen auf die Generation Y gelenkt werden, sondern nach wie vor auch auf die „älteren“ Arbeitnehmer. Infolge des Fachkräftemangels sind Unternehmen auf sämtliche Altersstufen angewiesen. Daher legen Unternehmen schon spezielle Arbeitsmodelle auf, welche rentenfähigen Arbeitnehmer sie weiterhin binden oder wieder rekrutieren könnten.

Tipp der KANZLEI NICKERT

Eine Mitarbeiterbefragung kann klären, wie Mitarbeiter das Unternehmen als Arbeitgeber einschätzen. Stellen Sie sich ebenso die Frage, wie abhängig Sie zukünftig vom Personal sein werden und wie Sie an nötiges Personal kommen. Daraufhin entscheiden Sie, inwieweit Anpassungsstrategien erfolgen sollen. Denn Früherkennung dient der Risikominimierung und langfristigem Erfolg.

Weiterführende Blog-Beiträge der KANZLEI NICKERT zum Thema:

[Benjamin Schilling]

HINWEIS

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