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Montag, 25 Juli 2016 12:05

Künftige Erfolgstreiber in der Baubranche

Die Baubranche konnte ihre Umsätze seit 2006 – dank des Baubooms – kontinuierlich steigern. Viele Faktoren sprechen für längerfristiges Wachstum. Treiber entstehen durch gesellschaftliche und technische Trends wie Digitalisierung oder energieeffizientes Bauen.

Damit Bauunternehmen von den Wachstumsfeldern profitieren können, sollten sie sich auf die Trends und deren Herausforderungen einlassen und ihre Geschäftsmodelle daran anpassen. Denn eine Weitsicht dient der Risikominimierung und somit einem langfristigen Erfolg.

Baustelle 4.0

Als vielversprechender Trend kristallisiert sich die Digitalisierung heraus. Die Industrie positioniert sich hierzu unter „Industrie 4.0“ – für die Baubranche besteht Nachholbedarf. Eine „Baustelle 4.0“ ist ebenfalls möglich. Hinter „Baustelle 4.0“ verbirgt sich die Idee, eine intelligente Baustelle zu errichten, bei der alle Gewerke, Maschinen, Lieferanten und Kunden miteinander vernetzt sind.

Erste Ansätze bestehen, z. B. ein digitales Baustellenmanagement. So arbeiten Mitarbeiter auf der Baustelle mit Tablets, auf denen u. a. alle Auftragsinformationen gespeichert sind. Ausgeführte Arbeiten, benötigtes Material usw. lassen sich auf dem Tablet notieren und sofort ins Büro übermitteln. Dadurch lässt sich jederzeit der Fertigstellungsgrad ermitteln und daraufhin können Rechnungen gestellt werden.

Diesbezüglich passten sich bereits Lieferanten an und bieten z. B. einen App-basierten Bestellservice mit „Übernachtlieferung“. In Kombination mit digitalen Baustellen-Management-Systemen lassen sich sogar je nach Fertigungsgrad automatische Bestellungen initiieren, sodass jederzeit das benötigte Material vorhanden ist.

Mit der technologischen Entwicklung verändert sich ebenso der Maschineneinsatz. Neue Maschinen revolutionieren die Branche – 3D-Drucker oder Bauroboter sind keine Zukunftsmusik. Diese Entwicklungen wirken sich positiv aus, denn besonders die Baubranche leidet unter Fachkräftemangel. Mit der technologischen Entwicklung lassen sich Prozesse effizienter gestalten, wodurch ein geringerer Bedarf an Mitarbeitern besteht.

Veränderte Nachfrage

Die Digitalisierung wirkt sich auch auf die Nachfrageseite aus. Immer mehr Bauherren fordern ein vernetztes Haus. Daher gewinnt das Thema Gebäudetechnik an Bedeutung. Die Gebäude einschließlich deren Geräte erlangen modernere Technik, die zugleich mehr Sicherheit, Komfort, Design und Energieeffizienz verspricht. Diese Technikstandards setzen von Bauunternehmen neues Wissen und Fertigkeiten sowie ein vernetztes Denken über alle Gewerke voraus.

Neben diesen Trends fördern nachhaltiges Bauen, Verstädterung, eine wohlhabendere ältere Gesellschaft sowie Infrastrukturmaßnahmen das Branchenwachstum. Allerdings sehen Branchenkenner weiterhin den Haupttreiber im energieeffizienten Bauen/Sanieren, was wiederum mit der Digitalisierung/Gebäudetechnik einhergeht.

Handlungsfelder

Damit Unternehmen an den Entwicklungen teilhaben können, ergeben sich je nach Unternehmensgröße und Geschäftsmodell diverse Handlungsfelder. Grundsätzlich können sich Unternehmen auf die jeweiligen Wachstumspfade fokussieren. Speziell KMU steht es offen, ihre lokale Bekanntheit zu nutzen, um entweder ihr Leistungsspektrum zu erweitern oder sich aufgrund des zunehmend breiteren Wissens-/Fertigungsbereichs auf Teilbereiche zu spezialisieren.

Tipp der KANZLEI NICKERT

Befassen Sie sich frühzeitig mit neuen Entwicklungen und deren Herausforderungen. Denn nur so können Sie sich zukunftsfähig positionieren sowie von den Trends in Ihrer Branche profitieren.

Autoreninfo

lifr-testFrank Lienhard

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, CVA (Certified Valuation Analyst EACVA)

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