Kanzlei Nickert //images.kanzleinickert.de/nickert-logo-fb.jpg KANZLEI NICKERT | Rechtsanwälte und Steuerberater, Offenburg, kompetent in Rechts-, Steuerberatung, Finanz-, Lohnbuchhaltung, spezialisiert auf Branchen Bau, Handel und Industrie. info@kanzlei-nickert.de
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Montag, 29 April 2013 17:36

Magazin: Branchenberatung Industrie

Im Rahmen unseres Branchenschwerpunktes Industrie begleiten und beraten wir industrielle Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Metall- und Kunststoffverarbeitung. Die Schwerpunktsetzung wurde bewusst gewählt, um individuell und besser auf die Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Durch die vorgenommene Fokussierung kann eine intensive und zielgerichtete Beratung erfolgen.

Die Betreuung industrieller Unternehmen wirft sowohl in steuerlichen, rechtlichen als auch in betriebswirtschaftlichen Fragen Besonderheiten auf. Deswegen haben wir diesen weiteren Branchenschwerpunkt gebildet. Nur so können wir unsere Mandanten hier bestmöglich beraten.

Unser Anspruch ist die umfassende Begleitung industrieller Unternehmen und die Verzahnung aller Bereiche bis hin in die Produktion, wobei wir in diesem Bereich mit branchenerfahrenen Netzwerkpartnern zusammen arbeiten, insbesondere mit Herrn Prof. Alfred Isele, Dekan für Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Hochschule Offenburg.

Für den Bereich der Unternehmenssteuerung ist die Erarbeitung aussagekräftiger Kennzahlen ein wichtiges Instrument. Durch die Abbildung betriebswirtschaftlicher und leistungswirtschaftlicher Kennzahlen schaffen wir für Sie Transparenz.

Transparenz ist auch bei der Ermittlung von Maschinenstundensätzen erforderlich. Hier ist der Blick nach vorne zu richten. Rechnen Sie nicht mit vergangenheitsbasierten Zahlen. Entscheidend für eine tragfähige Kalkulation sind die zukünftigen Kosten. Die Grundlage hierfür bildet Ihre Unternehmensplanung.

Auch kleinere und mittlere Unternehmen werden in zunehmendem Maße gehalten sein, neue Dienstleistungen und Produkte zu entwickeln. Die Kosten für Forschung und Entwicklung übersteigen oft die Kapazitäten kleinerer Unternehmen. Im Bereich der technischen Forschung und Entwicklung gibt es einige Förderprogramme. Das ZIM-Programm ist hier sicherlich das interessanteste: Über das ZIM-Programm können sich Unternehmen fast 50 % der Kosten der Innovation bezuschussen lassen.

Auch auf die Bepreisung der Aufträge ist großes Augenmerk zu legen. Es besteht die Gefahr, dass gerade in der Anlaufphase hohe Kosten durch Werkzeuge und sonstigen Entwicklungsaufwand entstehen. Die Dynamik hat darüber hinaus zugenommen. So werden z. B. die Produktlebenszyklen immer kürzer. Dadurch sind die Unternehmen oftmals gezwungen, die Kosten des Projekts, inklusive den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, den Kosten für die Erstellung von Prototypen, den Anlaufkosten bis zur Serienfertigung etc., in kürzeren Zeiträumen über die Produkte zu realisieren als dies in früheren Jahren der Fall gewesen ist. Ebenso muss bei rohstoffintensiven Produkten Augenmerk darauf gelegt werden, dass steigende Preise im Einkauf auch an den Kunden weitergegeben werden können.

Auch das Thema Personal hat es bei Industriebetrieben in sich: Das produzierende Gewerbe ist seit jeher sehr personallastig. Unternehmen haben aber immer größere Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes Personal zu bekommen.

Die Gestaltung attraktiver Arbeitszeitmodelle ist nicht nur für Mitarbeiter ein wichtiges Kriterium, es hilft den Unternehmen auch, je nach Auftragslage zu atmen. Mitarbeiter nicht nur zu gewinnen, sondern auch dauerhaft an das Unternehmen zu binden, stellt eine große Herausforderung dar. Im Rahmen einer strukturierten Personalentwicklung werden den Mitarbeitern Fachkarrieremöglichkeiten aufgezeigt. Mit der Erarbeitung flexibler und leistungsorientierter Vergütungsmodelle schaffen Sie zusätzliche Anreize, wobei tarifvertragliche Besonderheiten stets zu beachten sind.

Schließlich ist eine ausgewogene Unternehmensfinanzierung ein weiterer Baustein des Unternehmenserfolges. Die Vorbereitung von Investitionsentscheidungen und die Prüfung der Tragfähigkeit sind wichtige Weichenstelllungen im Vorfeld einer Investitionsentscheidung.

Die Ausführungen machen deutlich, dass die Komplexität der ineinandergreifenden Prozesse sowohl unternehmensintern, als auch unternehmensextern in einem Unternehmen steuerbar und beherrschbar bleiben muss. Ein etabliertes und auf das Unternehmen angepasstes Risikomanagement ist entscheidend, damit Unternehmen Fehlentwicklungen rechtzeitig gegensteuern können.

Diese Punkte bilden lediglich einen Überblick über die besonderen Herausforderungen für Unternehmen in der Industriebranche. Im Kompetenzteam Industrie werden wir uns künftig um alle Fragestellungen der Branche kümmern. Wir helfen Ihnen, Ihr Unternehmen flexibel und damit zukunftsfähig auszurichten. Mit unserem fachübergreifenden Ansatz sind wir in der Lage, Sie umfassend zu beraten.

"Innovative Unternehmen werden auch weiterhin für gut ausgebildete Mitarbeiter interessant bleiben. Hochqualifiziertes Fachpersonal ist wichtiger Baustein für den Erfolg."

[Matthias Kühne]

HINWEIS

Falls Sie über den Beitrag hinausgehende Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Allerdings weisen wir Sie darauf hin, dass wir diese individuelle Leistung nach dem Rechtsdienstleistungsgesetz auch abrechnen.

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